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Tanga, Leggings, Radlerhose

Von Haruka Gruber
Montag, 31.12.2007 | 07:54 Uhr
Lakers, Cheerleader
© Getty
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München - Nur die Vokuhila-Frisuren und die Turnschuhe mit Klettverschluss haben gefehlt.

Die PR-Strategen der Los Angeles Lakers dachten sich für die Partie gegen die Boston Celtics einen ganz pfiffigen Plan aus: In Reminiszenz an die legendären Begegnungen beider Teams in den 80er Jahren traten die Gastgeber im Stil der damaligen Zeit auf.

Die Cheerleader in Leggings, Co-Trainer Kurt Rambis in seinem aus seiner aktiven Karriere noch bekannten Look mit Schnurrbart und Clark-Kent-Brille, in den Timeouts Metal-Musik zum Headbangen. Für die Spieler der Lakers wartete ein besonderes Bonbon: Shorts - kürzer als die Polizei erlaubt.

"Ich weiß nicht, wie es sich anfühlt, einen Stringtanga anzuhaben, aber ungefähr so muss es sein", klagte Kobe Bryant. "Ich fühlte mich nackt. Ich fühlte mich geschändet."

Radlerhose als Notlösung

Und so spielten die Lakers auch. 91:110 lautete der Endstand - obwohl die Mannschaft zur Halbzeit wieder zum normalen Outfit zurückkehren durfte.

Bryant, sich in den ersten 24 Minuten genierend und mit einer längeren Radlerhose unter den kurzen Hosen spielend, traf nur 6 von 25 aus dem Feld für 22 Punkte.

"Ich habe Kobe gesagt, dass meine Generation damals durchtrainierter gewesen sein muss, denn die Lakers von heute sehen furchtbar in den knappen Dingern aus", sagte ein amüsierter Celtics-Coach Doc Rivers nach dem 26. Sieg im 29. Spiel seines Teams.

Ironisch oder nicht, ergänzte der ehemalige Hawks-Point-Guard: "Ich fand, dass das Revival Stil hatte. Es war cool, sich das anzuschauen."

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Die weiteren Schlaglichter aus der Nacht:

Dunk auf Heavy Rotation: Amüsiert haben sich auch die Portland Trail Blazers. 97:72-Kantersieg gegen Philadelphia, der 13. Erfolg in Serie, dazu noch der Dunk des Spieltags: Travis Outlaw wird unter dem Korb angespielt, springt aus dem Stand hoch und stopft den Ball in das Gesicht von Gegenspieler Rodney Carney.

Danach erzählte Outlaw, dass er beim letzten Dunkversuch gegen Carney geblockt worden sei. "Ich dachte schon, 'Oh nein, nicht schon wieder'. Aber diesmal hat es ja geklappt. Das Video werde ich mir bestimmt 30 Mal anschauen."

Fauler Apfel: Von einem Highlight-Mitschnipsel kann Eddy Curry derzeit nur träumen. Der Center der New York Knicks stand bei der 83:100-Heimklatsche gegen Chicago erstmals in der Saison nicht in der Startformation.

"Ich heiße die Entscheidung definitiv nicht gut. Ich bin sauer. Aber was soll ich machen?", so Curry. "Ich bin sicher, dass ich in der NBA ein Starter sein sollte. In diesem Klub denken die Leute wohl anders."

Dank von der Bank: Dass es auch anders geht im Miteinander, bewiesen die Bulls. Interimstrainer Jim Boylan rotierte Ben Gordon aus der Ersten Fünf - und dieser dankte es ihm mit einer erneuten Glanzleistung: 25 Punkte (11 von 15) bei den Knicks nach zuvor 31 Zählern beim Erfolg gegen Milwaukee.

Zwei Spiele, zwei Siege für Boylan als Chef und Gordon als Sixth Man. Geht doch!

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