SPOX-Sixpack

Qualität kennt kein Alter

Von Florian Bogner
Montag, 15.10.2007 | 11:25 Uhr
tom brady new england patriots
© Getty
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München - Wir schreiben das Jahr 1987. Während ein kleiner zehnjähriger Junge namens Tom Brady in Kalifornien die Grundschule besucht, wirft ein gewisser Vinnie Testaverde gerade seine ersten Touchdown-Pässe in der NFL.

20 Jahre später wirft Testaverde immer noch das braune Ei durch die Stadien Amerikas, immer auf der Suche nach fangbereiten weißen Handschuhen. Sieben Teams hat er bereits seine Dienste erwiesen, in 227 NFL-Spielen hat er Pässe für über 45.000 Yards geworfen. Die Yards 45.282 bis 45.487 kamen am Sonntag hinzu, als der 43-Jährige die Carolina Panthers zu einem 25:10-Erfolg über die Arizona Cardinals führte.

Und Tom Brady? Der ist mittlerweile erwachsen geworden und wirft auch braune Eier durch die Stadien Amerikas. Beim 48:27-Sieg über die bis dato ungeschlagenen Dallas Cowboys glückten dem 30-Jährigen seine Saisontouchdowns 16 bis 21 - auch 'ne Marke.

Das SPOX-Sixpack zu Week 6 der NFL:

1. Tom Brady

Okay, wer als Quarterback drei Superbowls gewinnt, muss gewisse Fähigkeiten besitzen. Was Brady in dieser Saison jedoch zeigt, ist schlichtweg beängstigend. 21 Touchdowns in den ersten 6 Spielen (Rekord), dabei brachte er über 72 Prozent seiner Pässe an den Mann und leistete sich nur zwei Interceptions. Ein Quarterback-Rating von 128,9 im Durchschnitt spricht eine deutliche Sprache.

Brady ist in jedem Saisonspiel 2007 bislang für mindestens drei Touchdowns gut (Rekord) - das bekamen auch die Cowboys zu spüren. Brady zu Moss, Brady zu Welker (2-mal), Brady zu Kyle Brady und zum Schluss noch Brady über 69 Yards zu Donte' Stallworth - und die Cowboys waren bedient.

2. Vinnie Testaverde

In der vergangenen Woche zogen die Carolina Panthers den Joker und holten den 43-jährigen Quarterback für den verletzten Jake Delhomme zurück aus dem Ruhestand. Der hatte eigentlich mit einem Engagement in Arizona geliebäugelt, entschied sich aber kurzerhand um. "Das konnte ich meiner Familie nicht antun", sagte Vinnie. Die Wüste ist für einen, der bislang fast ausschließlich an der Ostküste beschäftigt war, eben doch weit weg.

Die Panthers werden es ihm danken - denn mit seinem Touchdown-Pass über 65 Yards auf Steve Smith brachte er sie ausgerechnet gegen die Cardinals auf die Siegerstraße. Testaverde hat damit in 21 aufeinanderfolgenden Spielzeiten mindestens einen Touchdown geworfen - Rekord natürlich. Müßig zu erwähnen, dass Testaverde mit seinen 43 Lenzen nun auch der älteste Quarterback ist, der je ein Spiel in der NFL gewonnen hat.

3. Oakland 14, LT 28

Fünf Spiele, zwei Touchdowns - das war die ernüchternde Bilanz des letztjährigen MVPs LaDainian Tomlinson vor diesem Sonntag. Sechs Spiele, sechs Touchdowns - das liest sich jetzt schon besser.

Gegen die Oakland Raiders erlief die eingebaute Touchdown-Garantie alle vier Touchdowns des Spiels und sorgte so für den zweiten Saisonsieg der Chargers, die vor der Saison hoch gehandelt wurden. Aber da LT jetzt wohl seine Form gefunden hat - wer weiß schon so genau, wo der Weg hinführt... 

4. Peterson vs. Hester

Dass Chicago einen gefährlichen Mann namens Devon Hester hat, der gerne mal Kickoffs oder Punts zu Touchdowns zurück trägt, das dürfte auch in Minnesota bekannt sein. Allein das Wissen um die Gefährlichkeit reicht manchmal nicht aus. Gegen die Vikings dauerte es 13 Minuten, dann schnappte sich Hester den Ball an der eigenen 11-Yard-Linie und trug ihn zurück in die Endzone der Vikings.

Auf der anderen Seite war den Bears vielleicht noch nicht eingehend bekannt, dass Minnesota einen vielversprechenden Rookie namens Adrian Peterson hat. Drei Touchdowns über 67, 73 und 35 Yards später dürfte dieser Fakt auch in Chicago angekommen sein.

Danach wurde es wild: Die Bears setzten Hester plötzlich als Wide Receiver ein, QB Brian Griese schüttelte einen 81-Yard-Pass auf Hester aus dem Ärmel und Chicago glich zwei Minuten vor dem Ende zum 31:31 aus. Das war aber noch nicht alles: Kickoff Chicago, und wer steht da bei Minnesota als Returner? Richtig, Peterson - im echten Leben eigentlich Running Back. Einen 53-Yard-Return später fanden sich die Vikings in aussichtsreicher Field-Goal-Position wieder. Ryan Longwell (zu deutsch in etwa: aus der Entfernung sehr gut) traf aus 55 Yards.

5. Verprügelte Delfine

Miami Dolphins, null Siege, sechs Niederlagen. Muss als Erklärung reichen.

6. Fangsicheres Maskottchen 

Jacksonville Jaguars gegen die Houston Texans. Zweites Viertel, Spielstand 0:6.

Jaguars-Quarterback David Garrard wirft einen nahezu perfekten Pass auf Jackson DeVille. Gut geworfen, gut gefangen - DeVille lässt sich feiern. Wie - DeVille kennen Sie nicht? Nun, Jackson DeVille ist auch kein Spieler, sondern das Maskottchen der Jaguars.

Garrards Pass ging knapp neben die Endzone und das Maskottchen griff mit seinen übergroßen Plüschpranken einfach zu und rang mit diesem perfekten Catch sogar den Experten des Fernsehsenders CBS Respekt ab. Garrard nahm es mit einem Lächeln hin und servierte im nächsten Spielzug George Wrighster einen Pass in die Endzone.

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