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MVPs und Skandale

911 bis der Hals platzt

SID
Dienstag, 30.10.2007 | 08:19 Uhr
Garnett, Kevin, Boston, Celtics, James, LeBron, Cleveland
© Getty
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München - Eigentlich ein Unding: Ein Artikel über Basketball. In deutscher Sprache. Eine Saisonprognose. Ein Ausblick. Fünf Meinungen aus einer deutschen Sportredaktion. Und Dirk Nowitzki ist kein Thema, wird kaum erwähnt.

Es geht um die Frage nach dem MVP der vor der Tür stehenden NBA-Saison (Donnerstag, ab 1 Uhr live bei Premiere: Cleveland - Dallas), also nach demjenigen Spieler, der nach 82 Spielen der Regular Season von nordamerikanischen Journalisten zum Besten der Besten gekürt wird.  

Dirk Nowitzki ist Titelverteidiger und weil Dirk Nowitzki im Sommer nichts zugestoßen ist und er wie immer fleißig an sich gearbeitet hat, ist Dirk Nowitzki auch weiter einer der besten Spieler der NBA. Aber in diesem Artikel taucht er nicht auf. Punktum.

Es geht auch um die Frage, wer oder was für den größten Wirbel sorgen wird, wenn die NBA ihren Betrieb wieder aufnimmt. Auch hier: kein Wort über Dirk Nowitzki. Also jetzt zu den Tipps der SPOX-Redaktion. Und wie gesagt, Dirk Nowitzki ist kein Thema, er wird kaum erwähnt. Eigentlich ein Unding.

 

                                             Wer wird MVP?                                    Wer sorgt für Wirbel?                     

Steve Nash. Tim Duncan ist der beste Spieler. Der MVP-Award geht deshalb an - Nash. Er ist für die Suns noch wichtiger als Duncan für die Spurs und wird wieder überragende Statistiken einfahren.

Someone please call 911. Wyclef Jeans Notrufnummer-Song könnte längst die inofizielle Hymne der NBA sein. Auch diese Saison werden wieder etliche Stars von grimmigen Polizeibeamten aus Nachtclubs und Bars begleitet werden.

Kevin Garnett. Paul Pierce mag 35 Punkte und Ray Allen 13 Dreier pro Spiel liefern, Bostons Dank für 83 Siege - und selbstredend auch der MVP-Titel - gehören dem Point-Forward- Center-Zwitter. KG ist das Fundament.

 

Isiah Thomas. Sollte der Knicks-GM nur ansatzweise seine pubertierenden Spieler, die ausufernde Payroll oder seine Grapschfinger nicht im Griff haben, wird es wieder hoch hergehen. Garantiert.

 

Kobe Bryant. Danke Steve, danke Dirk. Aber die Liga braucht wieder einen US-Boy als MVP. Und Kobe zeigt es allen. In L.A. oder Chicago, das ist egal.

 

Isiah Thomas. Ein Sex-Skandal nach dem anderen, ständige Trainerdiskussionen der New Yorker Presse, dazu ein maßlos überbezahlter Kader. Das muss reichen.

 

Steve Nash hat den MVP-Award nur an seinen Buddy Dirk Nowitzki ausgeliehen und wird ihn zum dritten Mal in vier Jahren gewinnen. Alles, was die Suns sind, verdanken sie Nash.

 

Andrei Kirilenko. MVP bei der Euro, mit Jazz-Coach Jerry Sloan wieder im Reinen, ich erwarte eine überragende Saison von AK-47. Der Russe wird die Boxscores wieder füllen.

 

 

Kevin Garnett. Leider nicht originell, aber so wird's kommen: Kevin Garnett kriegt das Ding, weil Boston wieder ein Winning Team sein wird und KG das macht, was KG halt so macht. Das tut's schon.

Shaq. Es wird so lausig und erbärmlich laufen bei den Heat, dass dem Diesel der Hals platzt. Die Folge wird ein Erdbeben sein, das vielleicht sogar Pat Riley vom Stuhl haut.

 

 

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