Neuer und die WM-Abwehr?

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Mats Hummels (25, Borussia Dortmund)

Erkämpfte sich vor der WM einen Stammplatz im DFB-Team und schwang sich zum Abwehrchef auf. Erzielte im Viertelfinale gegen Frankreich das goldenen Tor und war eine der Säule beim WM-Triumph.

Überzeugte auch beim BVB, auch wenn er nach dem Turnier in Brasilien in ein kleines Loch fiel. Hat sich 2014 dennoch in der Weltklasse etabliert.

Jerome Boateng (26, FC Bayern München)

Auch der Verteidiger des deutschen Rekordmeisters spielte ein Wahnsinnsjahr. Hatte er früher noch den ein oder anderen Lapsus in seinem Spiel, erlebte man Boateng im Jahr 2014 meistens hochkonzentriert.

Heraussaugende Leistung im WM-Finale gegen Argentinien. Fiel, anders als einige Kollegen nach dem Turnier nicht in ein Leistungsstief, sondern überzeugte auch im Herbst für die Bayern.

Benedikt Höwedes (26, FC Schalke 04)

Auch ihm hat die WM sichtlich Selbstvertrauen gegeben. Überzeugt bei Schalke als absolute Führungsspieler und Leader, inzwischen sogar in der Dreierkette.

Bei der WM noch als linker Verteidiger aufgeboten, machte er in den vergangenen Monaten sportlich einen weiteren Entwicklungsschritt.

Sergio Ramos (28, Real Madrid)

Definitiv einer der besten Verteidiger 2014, rettete Real im CL-Finale in allerletzter Sekunde in die Verlängerung und hatte somit entscheidenden Anteil an La Decima.

Erlebte zwar eine rabenschwarze Weltmeisterschaft mit Spanien, brachte aber im Verein über das ganze Jahr gesehen konstant seine Leistung.

Pepe (31, Real Madrid)

Ähnlich wie bei Ramos, hatte der Portugiese seine Glanzmomente im Verein. Flog in Brasilien im Auftaktspiel nach einer Tätlichkeit gegen Müller mit Rot vom Platz.

Für die Königlichen aber ein ganz wichtiger Part und Garant für den CL-Triumph.

Javier Mascherano (30, FC Barcelona)

Zwar lief es beim großen FC Barcelona in diesem Jahr nicht wie gewohnt erfolgreich, dennoch machte der Argentinier in diesem Jahr auf sich aufmerksam.

Fiel er früher oft durch überharte Tacklings auf, bewies er spätestens bei der WM, dass er ein ausgezeichneter Fußballer ist. Wurde dort meist im Mittelfeld eingesetzt.

David Alaba (22, FC Bayern München)

Mit 22 Jahren bereits CL-Sieger, Deutscher Meister und DFB-Pokal-Sieger. Da geht eigentlich fast nicht mehr. Gefühlt hat David Alaba noch nie ein schlechtes Spiel gemacht.

Glänzt vor allem in der österreichischen Nationalelf auch als Torschütze, weil er dort im Mittelfeld ran darf- In der neuen Saison darf er das auch ab und an beim FC Bayern.

David Luiz (27, Paris Saint-Germain/FC Chelsea)

Sinnbild für die Emotionen, die das WM-Turnier bei den Spielern freisetzte. Agierte leider beim 1:7 im Halbfinale vogelwild, zeigte aber vor dem Turnier beim FC Chelsea teils fantastische Leistungen.

Wechselte im Sommer für fast 50 Millionen Euro von der Stamford Bridge ins Parc de Princes und bildet dort mit Thiago Silva wie bei der Selecao das Innverteidiger-Duo.

Thiago Silva (30, Paris Saint-Germain)

Sein Fehlen machte sich im Halbfinale gegen Deutschland bemerkbar, als die Selecao unterging. Ansonsten mit einem starken Turnier, holte zudem mit PSG die Meisterschaft.

Wurde nach der WM von Trainer Carlos Dunga im Nationalteam als Kapitän abgesetzt und hatte am Anfang der Saison mit Verletzungen zu kämpfen, ist inzwischen aber wieder auf dem Weg zu alter Form.

Filipe Luis (29, FC Chelsea/Atletico Madrid)

Brauchte nach seinem Wechsel zwei, drei Monate um sich an die Premier League zu gewöhnen, inzwischen aber Stammspieler bei Jose Mourinho und dem FC Chelsea.

Wurde mit Atletico spanischer Meister und stand im CL-Finale, dass man allerdings gegen den Stadtrivalen Real nach Verlängerung unglücklich verlor.

Vincent Kompany (28, Manchester City)

Das Jahr 2014 hat sich für Kompany gelohnt. Der Belgier unterzeichnete einen neuen Fünfjahresvertrag bei Manchester City, wo er nicht nur unumstrittener Kapitän ist, sondern dieses Jahr auch seinen zweiten Meistertitel in der Premier League gewann. Mit Belgien erreichte er zudem das Viertelfinale der Weltmeisterschaft.

Branislav Ivanovic (30, FC Chelsea)

Ivanovic' war Teil des zum Politikum gewordenen EM-Qualifikationsspiel zwischen Serbien und Albanien. Ist im Verein bei Jose Mourinho und Chelsea wie immer eine Konstante. Der angestammte Innenverteidiger entdeckte nun auch die Außenverteidigerposition für sich.

Jordi Alba (25, FC Barcelona)

Der Spanier ist der Marathonmann des FC Barcelona. Kein Spieler lief in der neuen Saison mehr als der Außenverteidiger. Stets konstant im Starensemble des FCB, ohne daraus hervorzustechen. Die WM verlief wie für ganz Spanien enttäuschend.

Daniel Carvajal (22, Real Madrid)

Der Ex-Leverkusener hat sich als eine der Überraschungen bei Real Madrid erwiesen. Als Rechtsverteidiger machte der junge Spanier 25 Startelfeinsätze in der Primera Division und darf sich als wichtiger Teil der Champions-League-Siegermannschaft sehen. Auch in der neuen Spielzeit hat Carvajal regelmäßig Startelfeinsätze.

Diego Godin (28, Atletico Madrid)

Godin erlebte ein unglaubliches Jahr mit Atletico - ähnlich wie bei Filipe Luis fehlte nur die Krönung im Champions-League-Finale, in dem Godin die Führung für seine Mannschaft erzielte. Im Gegensatz zu Luis hat der Uruguayer den Verlockungen andere Vereinen standgehalten und ist weiterhin der Chef in der Atletico-Defensive.

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