Olympia

Pechstein beendet Karriere nach Peking 2022 - keine Fahnenträgerin bei Schlussfeier

SID
Claudia Pechstein belegte im Massenstart den 13. Platz.

Die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein will ihre Laufbahn nach den Winterspielen 2022 in Peking beenden.

"Ich gebe mein Karriereende bekannt", sagte Pechstein während einer Pressekonferenz anlässlich ihres 46. Geburtstages im Deutschen Haus von Pyeongchang und fügte nach längerer Pause an: "In vier Jahren." Sie sei die einzige, die entscheide, wann sie zurücktrete: "Ich und niemand anderes."

Die Berlinerin hatte schon im Anschluss an den enttäuschenden achten Platz auf ihrer Paradestrecke 5000 m angekündigt, noch vier weitere Jahre laufen zu wollen.

Pechstein wird Fahne bei Abschlussfeier nicht tragen

Die deutsche Fahne bei der Schlussfeier wird Pechstein nicht tragen. Die Berlinerin wird vorher die Heimreise antreten und nicht an der Zeremonie am Sonntag teilnehmen.

Ihre siebten Winterspiele waren bislang nicht von sportlichem Erfolg gekrönt. Neben Platz acht über den "langen Kanten" lief Pechstein über 3000 m auf den neunten Rang. In der Teamverfolgung kam sie an der Seite von Gabriele Hirschbichler und Roxanne Dufter nicht über den sechsten Platz hinaus. "Ich sehe das große Ganze. Die Saison war mit zwei Weltcupsiegen sehr erfolgreich. Ich muss mich nicht verstecken", sagte Pechstein.

Am Samstag steht sie in Pyeongchang bei der Olympia-Premiere des Massenstarts letztmals auf dem Eis. "Es ist ein Lotterie-Rennen. Ich werde versuchen, mich für das Finale zu qualifizieren. Die jungen Küken sind etwas forscher, was die Taktik angeht. Ich habe mir vorgenommen, das Gleiche zu tun", sagte Pechstein.

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