Sonntag, 09.02.2014

Dopingkontrollen in der Kritik

Pedersen verwundert über Leistungen

Der norwegische Eisschnellläufer Sverre Lunde Pedersen hat den Umfang der Dopingkontrollen der bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi überaus erfolgreichen Niederländer kritisiert.

Sverre Lunde Pedersen wundert sich über den Rekord durch Sven Kramer
© getty
Sverre Lunde Pedersen wundert sich über den Rekord durch Sven Kramer

"Ich behaupte nicht, dass die Niederländer ein falsches Spiel treiben. Sie sind seit Jahren Spitzenklasse. Aber wenn man sieht, wie Sven Kramer hier gewinnt, und wenn man dann daran denkt, dass in den Niederlanden viel weniger Antidoping-Kontrollen als in Norwegen stattfinden, dann ist das nicht gut", sagte der Olympia-Fünfte über 5000 m.

Superstar Sven Kramer hatte am Sonntag die erste Eisschnelllauf-Entscheidung in olympischer Rekordzeit (6:10,76 Minuten) gewonnen, Jan Blokhuijsen und Jorrit Bergsma komplettierten das Podium. Am Sonntag gewann Ireen Wüst das Rennen über 3000 m. Norwegische Medien bemängelten, dass in den Niederlanden in der Vorbereitungsphase auf Sotschi wesentlich weniger Blutkontrollen durchgeführt worden seien als bei den Norwegern.

Kramer kommentierte die Vorwürfe gelassen. "Prima. Da muss ich nicht drauf reagieren. Ich denke, dass ich alle zwei Wochen kontrolliert werde", sagte der 27-Jährige. Sein Trainer Geert Kuipers erklärte: "In den Niederlanden gibt es sehr viele gute Eisläufer. Auf der nationalen Ebene herrscht dadurch ein extrem hohes Niveau. Das alleine treibt unsere Eisschnellläufer auf ein sehr hohes Niveau."


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