Freitag, 07.02.2014

Außenseiterchancen im Eisschnelllauf

Auftakt mit Langstrecken-Herren

Mit Außenseiterchancen eines deutschen Trios beginnen am Samstag die Eisschnelllauf-Wettbewerbe bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi. Über 5000 m gehen Patrick Beckert (Erfurt), Moritz Geisreiter (Inzell) und Alexej Baumgärtner (Chemnitz) an den Start, Top-Favorit ist der niederländische Olympiasieger und Weltmeister Sven Kramer.

Auf Patrick Beckert ruhen die deutschen Eisschnellauf-Hoffnungen
© getty
Auf Patrick Beckert ruhen die deutschen Eisschnellauf-Hoffnungen

"Die Jungs sind gut drauf. Wir haben im Training gute Zeiten gebracht", sagte DESG-Teamleiter Helge Jasch, der sich zuversichtlich zeigte: "Bei den 5000 m ist es sehr eng geworden, da kann man schnell Dritter, aber auch Achter oder Neunter werden."

Die größten Chancen auf einen Podestplatz werden Beckert eingeräumt, der beim Langstrecken-Weltcup in Astana Ende November Dritter über 10.000 m wurde. "Ich will nicht nur gut sein, sondern zu den Besten der Welt gehören", sagte der 23-jährige Bruder von Eisschnellläufern Stephanie Beckert.

Der Druck lastet derweil auf Superstar Kramer, der 2010 in Vancouver ein Debakel erlebte. Im Rennen über 10.000 Meter nahm Kramer in Führung liegend wegen eines Fehlers seines Trainers die falsche Bahn und wurde disqualifiziert. "Daran versuche ich nicht mehr zu denken und bleibe positiv", sagte Kramer. Zu den größten Konkurrenten Kramers zählen seine Landsleute Jorrit Bergsma und Jan Blokhuijsen.


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