Dienstag, 11.02.2014

Nach Absage für Sotschi

Gössner will 2018 bei Olympia starten

Biathletin Miriam Gössner plant nach ihrer schweren Rückenverletzung fest mit einer Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang.

Die Teilnahme 2014 war für Gössner nicht möglich
© getty
Die Teilnahme 2014 war für Gössner nicht möglich

"Ich bin erst 23. In vier Jahren ist wieder Olympia. Da werde ich dabei sein", sagte die zweimalige Staffel-Weltmeisterin im Interview mit den Playboy.

Gössner hatte ihren Start bei den Winterspielen in Sotschi im Januar unter Tränen absagen müssen, da sie nach einem schweren Mountainbike-Unfall weiterhin starke Schmerzen plagten. "Die Olympia-Absage war einer der schwierigsten Momente meines Lebens", sagte Gössner: "Aber für mich hätte Sotschi nur Sinn gemacht, wenn ich auch Medaillenchancen gehabt hätte, und ich war einfach von den Schmerzen her nicht in der Lage, anständige Rennen zu laufen."

Zeit für andere Dinge

Ursache für ihre monatelangen Leiden ist ein Crash in Norwegen im Mai. Dabei hatte sich die Skijägerin vier Rückenwirbel gebrochen und war nur knapp einer Querschnittslähmung entgangen. Die schwere Zeit hat die Bayerin geprägt. "Es ist auf jeden Fall viel passiert. Und ich habe mich dadurch auch ein bisschen verändert", sagte Gössner: "Ich bin nach dem Unfall dankbarer geworden, versuche, das Leben noch mehr zu genießen, und die Chancen, die es einem bietet, auch zu nutzen."

Und so nutzte die Freundin von Alpin-Star Felix Neureuther auch die Chance und ließ für die neueste Ausgabe des Männer-Magazins die Hüllen fallen. "Ich wollte eine andere, eine weibliche Seite von mir zeigen, und ich denke, das ist toll gelungen", sagte die Blondine: "Man kennt uns Sportlerinnen ja immer nur im Rennanzug und in Trainingsklamotten, da ist nicht viel mit Weiblichkeit."


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