Samstag, 08.03.2014

B-Proben bei russischen Biathletinnen positiv

Starych und Jurjewa gedopt

Den russischen Biathletinnen Jekaterina Jurjewa und Irina Starych ist auch in ihren B-Probe Epo-Doping nachgewiesen worden. Das gab der Biathlon-Weltverband IBU bekannt.

Jekaterina Jurjewa muss mit einer lebenslangen Sperre rechnen
© getty
Jekaterina Jurjewa muss mit einer lebenslangen Sperre rechnen

Starych hatte sich wenige Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Sotschi wegen einer positiven A-Probe aus dem russischen Team zurückgezogen und die Öffnung der B-Probe beantragt. Nun droht der 26-jährigen eine Sperre von zwei Jahren.

Nach Bekanntgabe der positiven A-Probe hatte Starych noch überrascht reagiert: "Ich habe von der IBU ein Schreiben erhalten, dass eine meiner Proben positiv war. Dies kommt für mich sehr überraschend", hatte es Ende Januar in einer offiziellen Mitteilung der Gesamtweltcup-Sechsten geheißen: "Ich habe sofort beschlossen, die Öffnung der B-Probe zu beantragen. Ich denke, dass es sich um ein Missverständnis handeln muss.

Jurjewa zum zweiten Mal erwischt

Auch ihrer Teamkollegin Jekaterina Jurjewa wurde Epo-Missbrauch nachgewiesen. Die 30-Jährige war bereits 2008 überführt worden und muss nun eine lebenslange Sperre fürchten.

Russland hat bereits mehrere Dopingskandale im Biathlon erlebt, den letzten großen in der Saison 2008/2009. Im Dezember 2008 wurden Albina Achatowa, Jurjewa und Dimitri Jaroschenko des Epo-Missbrauchs überführt.

Im Vorfeld der WM 2009 in Pyeongchang war das Trio anschließend gesperrt worden. Seit 2006 wurden insgesamt vier Top-Athleten aus Russland überführt und gesperrt.


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