Samstag, 15.02.2014

Tennislegende kämpft für Homo-Rechte

Billie Jean King reist zur Schlussfeier

Tennislegende Billie Jean King reist nun doch nach Sotschi. Nachdem die 70-Jährige wegen einer Erkrankung ihrer mittlerweile verstorbenen Mutter nicht wie geplant mit der US-Delegation zur Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele hatte reisen können, nimmt sie nun an der Schlussfeier am 23. Februar teil.

Billie Jean King kämpft seit Jahre für die Rechte Homosexueller
© getty
Billie Jean King kämpft seit Jahre für die Rechte Homosexueller

Die offen homosexuell lebende King ist Teil einer fünfköpfigen Delegation des Weißen Hauses, die von Vizeaußenminister William Burns angeführt wird.

Mit der Nominierung der Sport-Ikone King, die sich seit Jahren für die Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben einsetzt, sorgte Präsident Barack Obama für Aufsehen.

Die Entscheidung wurde als Protest gegen das Anti-Homosexuellen-Gesetz im Olympia-Gastgeberland interpretiert. Zum ersten Mal seit 2000 in Sydney ist in der US-Delegation bei den Olympischen Spielen weder der Präsident, noch der Vizepräsident oder die First Lady vertreten.


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