Freitag, 13.12.2013

DOSB-Präsident bedauert Entscheidung

"Hätte Gauck gerne dabei gehabt"

Der neue DOSB-Präsident Alfons Hörmann bedauert Joachim Gaucks Entscheidung gegen eine Reise zu den Olympischen Winterspielen 2014. "Ich hätte den Bundespräsidenten in Sotschi gerne dabei gehabt", sagte der 53-Jährige bei "Sport1".

Die Entscheidung von Joachim Gauck den Winterspielen fernzubleiben, sorgt weiter für Diskussionen
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Die Entscheidung von Joachim Gauck den Winterspielen fernzubleiben, sorgt weiter für Diskussionen

Gauck (73) hatte zuletzt ohne Nennung von Gründen erklärt, dass er nicht zu den Spielen in Russland (7. bis 23. Februar) reisen wird.

Hörmann, noch bis 29. Dezember Präsident des DSV, würde einen Besuch des Bundespräsidenten wegen eigener positiver Erfahrungen mit Staatsoberhäupftern begrüßen.

Keine Kritik am Bundespräsidenten

"Ich erinnere mich gut und gerne an einen gemeinsamen Tag mit Horst Köhler in Turin. Das war für die Mannschaft eine tolle Auszeichnung. In Vancouver hat es dann nicht mehr geklappt und in Sotschi nun auch nicht", sagte Hörmann.

Als Kritik an Gauck will Hörmann seine Aussagen nicht verstanden wissen: "Ich kann, will und werde nicht über die Motive des Bundespräsidenten spekulieren. Die Frage, warum er die Reise nicht antritt, kann nur er selbst beantworten."


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