Olympia

Unglücksrabe Kramer sagt Ehrung ab

SID
Untröstlich war Sven Kramer (r.), nachdem ihn sein Trainer Gerard Kemkers (l.) in die Irre führte
© Getty

Nach dem fatalen Bahnwechselfehler und der verpassten Goldmedaille über 10.000 m hat der niederländische Eisschnelllauf-Olympiasieger Sven Kramer eine vorgesehene Ehrung abgesagt.

Für Eisschnelllauf-Olympiasieger Sven Kramer (Niederlande) ist die Welt auch eine Woche nach seinem zerplatzten Traum vom 10.000-m-Gold noch längst nicht wieder in Ordnung.

Aus anhaltender Enttäuschung über seinen fatalen Bahnwechselfehler bei Olympia bat der 23-Jährige seine Heimatstadt Heerenveen nach der Heimkehr aus Vancouver um die Absage des obligatorischen Empfangs und der vorgesehenen Ehrung. Er halte eine Auszeichnung für unangemessen und befände sich vorläufig auch nicht in Feierstimmung, ließ der Unglücksrabe mitteilen.

Der niederländischen Königin Beatrix und Ministerpräsident Jan-Peter Balkenende wollte Kramer allerdings keinen Korb geben.

Beim traditionellen Empfang für alle Oranje-Medaillengewinner ernannte die Königin den 5000-m-Champion von Vancouver, der in Kanada nach Bestzeit über 10.000 m die Goldmedaille wegen des falschen Bahnwechsels verlor und disqualifiziert wurde, zum "Ritter im Orden des niederländischen Löwen".

Kramer trennt sich nicht von Trainer

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