Dienstag, 16.03.2010

Paralympics

Streichung von Wettkämpfen möglich

Falls sich das Wetter bei den Paralympics weiter verschlechtern sollte, drohen restlose Ausfälle von Wettbewerben. Eine Verlängerung der Spiele bis Montag ist nicht möglich.

Chef de Mission Karl Quade hofft, dass das Wetter stabil bleibt
© sid
Chef de Mission Karl Quade hofft, dass das Wetter stabil bleibt

Trotz der Wetter-Kapriolen werden die Winter-Paralympics in Vancouver auf jeden Fall am Sonntag enden.

Sollte sich das zuletzt stabilere Wetter, das bei den Spielen der Behindertensportler wie schon zuvor bei Olympia zu zahlreichen Absagen und Verschiebungen der alpinen Wettbewerbe in Whistler Creekside geführt hat, wieder verschlechtern, droht dafür aber die Absage einzelner Wettbewerbe.

"Eine Verlängerung der Spiele bis Montag ist nicht möglich. Wenn es wirklich gar nicht geht, müssten Wettbewerbe ausfallen. Aber wir sind guter Dinge, dass wir alles über die Bühne kriegen", sagte Steffi Klein, Sprecherin der Internationalen Paralympischen Komitees.

Keine Ausweichtermine

So hatte das IPC im Vorfeld für Mittwoch sogar einen Ausweich-Tag ohne alpine Wettbewerbe angesetzt, nach bereits zahlreichen Verschiebungen wird dieser aber schon benötigt.

Sollten von den fünf alpinen Entscheidungen am letzten Wettkampftag am Sonntag einige ausfallen, gäbe es keinen Ausweichtermin mehr.

"Wettkämpfe am Montag wären gar nicht möglich. Die Abschlussfeier ist auf Sonntagabend terminiert, und unsere Mannschaft fliegt am Montag nach Hause", sagte Deutschlands Chef de Mission, Karl Quade.

Organisation ist frustriert

"Wir beobachten das Wetter genau und haben für alle möglichen Szenarien Notfallpläne", sagte Klein: "Nach jetzigem Stand gehen wir davon aus, dass das Wetter am Sonntag hält."

Tim Gayda, Vize-Präsident des Organisationskomitees VANOC, ist frustriert: "Ich denke, wir haben einen Rekord aufgestellt, was die Neuschreibung von Zeitplänen angeht. Fast jeder Wettbewerb findet an einem anderen Tag statt als eigentlich geplant. Und das ist wahrlich nichts, worauf ich stolz bin."

"Olympia hat einen höheren Stellenwert"

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