Olympia

Stepanowa darf nicht nach Rio

SID
Julia Stepanowa darf nicht bei den olympischen Spielen starten

Julia Stepanowa, die als Whistleblowerin die Aufdeckung des russischen Staatsdopingsystems mit ins Rollen gebracht hatte, darf nicht bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro starten. Das gab das IOC am Sonntag bekannt.

Zwar "begrüßt die Ethikkommission Stepanowas Beitrag zum Anti-Doping-Kampf", da sie aber selbst mindestens fünf Jahre Teil des Systems gewesen sei, "erfüllt sie nicht die ethischen Anforderungen an einen olympischen Athleten".

Das IOC führte weiter aus, man sei "dankbar für ihr Engagement, deshalb laden wir sie und ihren Ehemann ein, in Rio Gäste des IOC zu sein. Wir zeigen damit, dass wir bereit sind, sie zu unterstützen."

Mittelstreckenläuferin Stepanowa hatte beantragt als neutrale Athletin an den Spielen teilnehmen zu dürfen, hatte es aber abgelehnt, als Teil des russischen Teams anzutreten. Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hatte ihr eine Starterlaubnis erteilt.

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