Olympia

Coe bietet Verbänden Hilfestellung an

SID
Sebastian Coe bietet Sportverbänden Hilfestellung nach der IOC-Entscheidung an

Sebastian Coe, Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF, hat nach der IOC-Entscheidung gegen einen Komplett-Ausschluss der russischen Olympia-Mannschaft den internationalen Sportverbänden Unterstützung durch seine Organisation angeboten.

"Das IAAF-Team ist bereit, jeder internationalen Sport-Organisation auf der Grundlage unserer Erfahrungen und dem, was wir in den vergangenen acht Monaten gelernt haben, beratend zur Seite zu stehen", teilte der zweimalige Olympiasieger via Twitter mit.

"Wir haben ein entsprechendes Verfahren erschaffen und durchgeführt", wurde Coe in einem wenig später veröffentlichten Statement der IAAF zitiert: "Wir wissen, wie schwer es ist, sowohl emotional als auch rational zu einem richtigen Ergebnis zu kommen."

Das IOC hatte in seiner Entscheidung am Sonntagnachmittag auf eine Sperre aller russischen Sportler bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro verzichtet und die Entscheidung über das Startrecht an die einzelnen Sportverbände weitergegeben. Sportler, die gegenüber ihren jeweiligen Weltverbänden den Nachweis erbringen können, nicht in das russische Staatsdopingsystem involviert gewesen zu sein, dürfen in Rio starten. Das IOC folgte damit dem Vorbild der IAAF, die nach dem gleichen Prinzip sauberen Athleten den Olympiastart ermöglicht.

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