Montag, 06.08.2012

Deutsches Duo gegen Weltmeisterinnen chancenlos

Goller und Ludwig scheitern im Viertelfinale

Die Beachvolleyballerinnen Sara Goller und Laura Ludwig sind im Viertelfinale des Olympiaturnieres gescheitert. Die Herren Brink und Reckermann sind die letzte deutsche Medaillen-Hoffnung.

Für Sara Goller (l.) und Laura Ludwig waren die Weltmeisterinnen eine Nummer zu groß
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Für Sara Goller (l.) und Laura Ludwig waren die Weltmeisterinnen eine Nummer zu groß

Der Medaillentraum der Beachvolleyballerinnen Sara Goller und Laura Ludwig ist geplatzt. Die Ex-Europameisterinnen waren im Viertelfinale des olympischen Turnieres vor 15.000 Fans an der Horse Guards Parade beim 0:2 (10:21, 19:21) gegen die Weltmeisterinnen Larissa/Juliana aus Brasilien und müssen als Fünfte die Heimreise antreten.

Julius Brink und Jonas Reckermann haben damit als letztes Team die Chance auf die erste deutsche Beach-Olympiamedaille seit zwölf Jahren.

"Du weißt, wo die Kronjuwelen sind, und musst nur noch die Wächter beiseite räumen, um an die Beute zu kommen. Natürlich wollen wir jetzt eine Medaille", sagte Brink nach dem von 15.000 Fans bejubelten Achtelfinal-Erfolg an der Horse Guards Parade.

Die Weltmeister von 2009 hatten mit dem souveränen 2:0 (21:12, 21:17) gegen die Letten Aleksandrs Samoilovs/Ruslans Sorokins den vierten Sieg im vierten Spiel in London gefeiert.

Brasilianer ein anderes Kaliber

Die Gegner im Viertelfinale am Montagabend sind die Brasilianer Cunha/Ricardo - und noch mal ein ganz anderes Kaliber. Ricardo ist Olympiasieger von 2004 und will zum vierten Mal in Serie eine Medaille bei Sommerspielen gewinnen.

Beide bisherigen Duelle gegen das Topteam haben die deutschen Strandhelden verloren. Doch Brink lässt das kalt: "Das ist ein schweres Los, aber die sind nicht unschlagbar. Wenn du die Medaillen willst, musst du solche Gegner schlagen." 2000 hatten Jörg Ahmann und Axel Hager in Sydney Bronze gewonnen, es ist bis dato die einzige deutsche Medaille in der Strandsportart.

Das letzte deutsche Frauenteam hatte am Sonntag kurz vor Mitternacht (Ortszeit) im ersten Satz keine Chance, weil besonders Sara Goller zunächst völlig indisponiert war. Im zweiten Satz steigerte sich das deutsche Duo, hielt das Spiel bis zum 19:19 offen, musste sich am Ende aber doch geschlagen geben.

Der Medaillenspiegel

Die Topverdiener der Olympischen Spiele 2012
Prämien, Sponsoren, Werbeverträge: Das sind die bestbezahlten Olympioniken (nach ihren Einkünften 2011). Platz 10: Tennisspielerin Li Na (15 Mio. Euro)
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Platz 9: Chris Paul von den Los Angeles Clippers geht in London für das Dream der USA an den Start. 2011 verdiente er umgerechnet 15,7 Mio. Euro
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Platz 8: Novak Djokovic hatte 2011 einen unglaublichen Lauf und übernahm die Tennis-Weltspitze. Dies bescherte ihm ein Jahressalär von 16,2 Mio. Euro
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Platz 7: Usain Bolt gilt nach wie vor als schnellster Mann der Welt und hält gleich mehrere Weltrekorde. Im Jahr 2011 verdiente der Jamaikaner 16,6 Mio. Euro
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