Olympia

Botschaft sieht "Schmutzkampagne"

SID
Wenige Tage vor Start der Europaspiele gibt es in Baku Ärger mit der Presse
© getty

Die Botschaft Aserbaidschans in Deutschland spricht vor den Europaspielen in Baku von einer "Schmutzkampagne" der Presse und wehrt sich gegen vermeintlich zu kritische Berichterstattung.

"Kritik an der Situation der Menschenrechte und Pressefreiheit in Aserbaidschan ist haltlos", schrieb Presseattaché Wugar Gafarow am Dienstag.

Aserbaidschan habe "in 24 Jahren seiner Unabhängigkeit zielstrebig und effektiv an seinem demokratischen Aufbau" gearbeitet und "in kurzer Zeit gewaltige Fortschritte in Rechtstaatlichkeit und freier Marktwirtschaft" erzielt. Die Europaspiele beginnen am Freitag und enden am 28. Juni.

Menschenrechtsorganisationen werfen Staatspräsident Ilham Alijew vor, Kritiker rigoros wegzusperren. Mindestens 100 politische Gefangene soll es derzeit in der früheren Sowjetrepublik geben. Die Organisation für Zusammenarbeit und Sicherheit in Europa (OSZE) meldete am Montag, dazu aufgefordert worden zu sein, ihre Niederlassung in Baku bis Anfang Juli zu räumen.

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