Dienstag, 08.11.2016

Alfons Hörmann kritisiert die Bundestrainer des DOSB

Hörmann sieht sich nach Predigt bestätigt

DOSB-Präsident Alfons Hörmann sieht sich nach seiner "Kabinenpredigt" an die olympischen Bundestrainer bei deren Jahrestagung bestätigt. "Die vielen positiven Reaktionen haben gezeigt, dass ich die Chance, die Bundestrainer zu sensibilisieren, erfolgreich genutzt habe", sagte Hörmann.

Es habe interessante Rückmeldungen gegeben, die alle noch in die Diskussion um die Leistungssportreform aufgenommen werden könnten: "Jetzt ist es noch nicht zu spät, um alle Überlegungen einzubringen. Jetzt ist es zwei vor zwölf, aber jetzt lassen sich die Dinge noch anpassen." Vor Wochenfrist hatte Hörmann die Bundestrainer kritisiert, sie würden sich zu wenig am der Reform-Diskussion beteiligen.

Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes betonte, dass etwa über die Frage der Stützpunkte noch nicht abschließend entschieden sei und forderte neben den Verbänden auch die Sportler an der Basis auf, sich mit Ideen und Verbesserungsvorschlägen einzubringen. Die Reform soll mehr Medaillen bei Olympischen Spielen und anderen Großereignissen bringen. Nach den gescheiterten Olympiabewerbungen sei es nur folgerichtig, dass sich Verbände um Welt- und Europameisterschaften bewerben würden.

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