Olympia

Hamburg setzt sich Maximum

SID
"Wir wollen die Spiele": Mehr als 15 Millionen sollen dafür aber nicht in die Hand genommen werden
© getty

Die Stadt Hamburg will maximal 15 Millionen Euro für die Bewerbung um die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2024 ausgeben. Das gab Hamburgs Innensenator Michael Neumann (SPD) am Dienstag im Anschluss an eine Senatssitzung bekannt.

Den Großteil des geplanten Gesamt-Etats von rund 50 Millionen Euro übernimmt der Bund, der bereits 30 Millionen Euro zugesichert hatte. Zudem will sich die deutsche Wirtschaft an den Kosten beteiligen.

Wie hoch die finanzielle Belastung für Hamburg am Ende wirklich werde, hänge laut Neumann von der Beteiligung der Wirtschaft ab. Vielleicht müsste die Hansestadt nach der Endabrechnung "nur fünf oder sechs Millionen Euro" zahlen.

Zudem bestätigte der Senat den 29. November als Termin für das Referendum zur Olympia-Bewerbung. Das vorläufige Endergebnis der Bürgerbefragung soll noch am Abend vorliegen. Die Kosten zur Vorbereitung und Durchführung des Referendums belaufen sich auf 4,8 Millionen Euro.

Neben Hamburg haben Boston, Paris und Rom eine Kandidatur angekündigt. Die offiziellen Bewerbungsunterlagen und Garantieerklärungen müssen bis zum 8. Januar 2016 beim IOC eingereicht werden, die Entscheidung fällt im September 2017 in Lima (Peru).

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