Mittwoch, 18.03.2015

Anti-Doping-Fonds des IOC

Sechs Millionen von Zwölf Ländern

Die Regierungen von zwölf Ländern haben für den weltweiten Fonds zur Anti-Doping-Forschung 6,45 Millionen US-Dollar (6,08 Millionen Euro) zur Verfügung gestellt. Dies gab das Internationale Olympische Komitee (IOC) am Mittwoch bekannt.

Das Geld soll vor allem in Nachweis-Methoden investiert werden
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Das Geld soll vor allem in Nachweis-Methoden investiert werden

Insgesamt stehen dem vom IOC im Rahmen der "Agenda 2020" auf den Weg gebrachten Fonds derzeit knapp 13 Millionen US-Dollar (12,26 Millionen Euro) zur Verfügung.

"Wir müssen jeden für den Kampf gegen Doping aufgebrachten Cent als Investition in die Zukunft des olympischen Sports ansehen", sagte IOC-Präsident Thomas Bach: "Dieser Fonds zeigt klar, dass wir innovative Anti-Doping-Forschung unterstützen, die zu einem besseren Schutz sauberer Athleten führt."

Nachweismethoden sollen gefördert werden

Laut IOC stammen die aufgebrachten Gelder aus China, Frankreich, der Elfenbeinküste, Japan, Neuseeland, Peru, Katar, Saudi-Arabien, Südkorea, der Türkei, den USA und Schweden. Ziel des im Dezember 2013 auf den Weg gebrachten Fonds ist es, 20 Millionen US-Dollar (18,87 Millionen Euro) aufzubringen. Die Hälfte davon will das IOC investieren.

Das Geld für Anti-Doping-Maßnahmen soll vor allem der Entwicklung neuer Nachweismethoden zugute kommen. Das IOC hatte die Mitgliedsstaaten der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA aufgefordert, dieselbe Summe wie das IOC für das Projekt aufzubringen.


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