Dienstag, 08.10.2013

Im Falle eines Olympia-Ausfalls

IOC legte bei Versicherung zu

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat für die Spiele in London 2012 dreimal so viel an Versicherungsgebühren für einen möglichen Ausfall bezahlt wie vier Jahre zuvor.

Der IOC unter der Führung von Thomas Bach gibt künftig mehr Geld für Versicherungen aus
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Der IOC unter der Führung von Thomas Bach gibt künftig mehr Geld für Versicherungen aus

Wie das IOC jetzt mitteilte, wurde London für 9,91 Millionen Euro versichert. 2008 in Peking hatte man nur 3,1 Millionen Euro hingeblättert.

Wie das IOC weiter erklärte, seien die deutlich höheren Ausgaben nicht explizit auf terroristische Bedrohungen oder explodierende Versicherungskosten zurückzuführen. Vielmehr habe man einen möglichst umfangreichen Versicherungsschutz erzielen wollen.

Bereits 2008 232 Millionen Entschädigung möglich

Für das Jahr 2008 hätten dem IOC laut Versicherungsschutz 232 Millionen Euro Entschädigung aus nicht erhaltenen TV-Geldern zugestanden, falls die Spiele ausgefallen wären. Vier Jahre später hätte diese Rate bei 589 Millionen Euro gelegen.

Das IOC hatte für den Zeitraum von 2009 bis 2012 aus dem Verkauf der gesamten TV-Übertragungsrechten 2,93 Milliarden Euro erhalten. Für die Spiele 2014 und 2016 wird ein Wert von rund 3,1 Milliarden Euro bei den Einnahmen durch den Erlös von TV-Rechten erwartet.


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