Samstag, 18.02.2012

IOC ließ Proben aus Turin nachträglich testen

Doping-Nachtests bei Olympia 2006 ohne Befund

Bei Nachtests von Proben der Olympischen Winterspiele 2006 ist kein Athlet mit einem CERA-Dopingbefund aufgefallen.

Keine der nachträglich getesteten Proben aus Turin ergaben einen positiven CERA-Befund
© Getty
Keine der nachträglich getesteten Proben aus Turin ergaben einen positiven CERA-Befund

Wie das IOC auf seiner Website berichtete, waren 30 bis 40 Proben nachträglich auf das Mittel getestet worden, nachdem die WADA das IOC gewarnt hatte, CERA könnte bereits bei den Winterspielen in Turin zum Einsatz gekommen sein.

CERA ist eine junge Variante des Dopings mit dem Hormon Erythropoetin (EPO), durch das die Bildung von roten Blutkörperchen gesteigert wird.

Positive Nachtests aus Peking

Bei entsprechenden Nachtests nach den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking waren fünf Athleten mit CERA Blutdoping aufgefallen - unter ihnen zwei Medaillengewinner.

Arne Ljungqvist, Vorsitzender der medizinischen Kommission des IOC, sagte nach den nun vorliegenden Ergebnissen der Spiele von Turin: "Wir sind erfreut über die negativen Testergebnisse, aber sie sind kein Anlass, die Bemühungen im Kampf gegen den Betrug im Sport zu mindern."


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