Olympia

Ticket für Eröffnungsfeier kostet 700 Euro

SID
Die Eröffnungsfeier in Peking war ein Festival der Superlative und wird schwer zu übertreffen
© Getty

Ausverkaufte und stets gut besuchte Winterspiele 2010 haben die Olympia-Organisatoren von Vancouver (12. bis 28. Februar 2010) dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) versprochen.

Er sei optimistisch, dass alle 1,6 Millionen Tickets verkauft würden, sagte Dave Cobb, stellvertretender Chef des Olympia-OK VANOC, auf der 121. IOC-Session in Kopenhagen. In einer letzten Verkaufsphase sollen 150.000 Tickets abgesetzt werden. "Die Infrastruktur für die Spiele steht. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass die Atmosphäre gut wird", sagte VANOC-Chef John Furlong.

Um leere Ränge trotz ausverkaufter Sportstätten zu vermeiden, hat das VANOC eine Internetplattform eingerichtet, auf der nicht genutzte Tickets weiterverkauft werden können. "Die große Herausforderung besteht darin, die Karten an die Leute zu bringen, die sie auch nutzen werden", sagte Cobb.

Ticket für Eröffnungsfeier kostet über 700 Euro

Bei den Sommerspielen 2008 in Peking waren viele Sportstätten leer geblieben, obwohl alle Tickets unters Volk gebracht worden waren. VANOC plant Ticketeinnahmen in Höhe von 250 Millionen Kanadischen Dollar (161 Mio. Euro). Die teuerste Eintrittskarte kostet 1100 Dollar (708 Euro) und ist für die Eröffnungsfeier.

100. 000 Tickets vor allem für Vorrunden-Wettbewerbe gibt es für 25 Dollar (16 Euro). Trotz zwischenzeitlich großer Finanzsorgen geht Furlong von einer ausgeglichenen Bilanz aus. Die reinen Organisationskosten für die Spiele sollen bei 1,85 Milliarden Kanadischen Dollar (1,15 Milliarden Euro) liegen.

Olympisches Dorf wird teurer als gedacht

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