Olympia

Rogge: "IOC erzielt Rekordeinnahmen"

SID
Jacques Rogge löste 2001 Juan Antonio Samaranch als IOC-Präsident ab
© Getty

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verzeichnet erneut Rekordeinnahmen. Das gab IOC-Präsident Jacques Rogge auf der 121. IOC-Vollversammlung in Kopenhagen bekannt.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) steht auch in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise glänzend da. Nachdem es zwischenzeitlich Buchverluste von rund 34 Millionen Dollar (23 Mio. Euro) gegeben hatte, sind die Rücklagen zum 31. August 2009 auf 455 Millionen Dollar (305 Mio. Euro) gewachsen. Das sagte IOC-Präsident Jacques Rogge auf der 121. IOC-Session in Kopenhagen.

Seit 2001 (105 Millionen Dollar/71 Mio. Euro) haben sich die IOC-Rücklagen damit mehr als vervierfacht. Allein in den vergangenen 21 Monaten wuchsen sie trotz der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise um mehr als 100 Millionen Dollar (68 Mio. Euro). "Es ist uns gelungen, unsere Einnahmen kontinuierlich zu steigern", sagte Rogge und kündigte neue Einnahmerekorde an.

Weiterhin steigende Werbegelder

So wird das Top-Sponsorenprogramm für die Winterspiele 2010 in Vancouver und die Sommerspiele 2012 in London erneut ein Plus bringen. Bislang seien Einnahmen von 883 Millionen Dollar (600 Mio. Euro) sicher. "Verhandlungen mit weiteren Partnern laufen", berichtete der Belgier.

Die bisherige Rekordmarke steht bei 866 Millionen Dollar (588 Mio. Euro) aus dem Top-Programm 2005-08.

Für die Periode 2013-16 sind bereits Verträge über 563 Millionen Dollar (376 Mio. Euro) geschlossen. "Und weitere Partner stehen bereit", erklärte Rogge.

Am stärksten wachsen die Fernsehgelder. Für Vancouver und London sind schon 3,8 Milliarden Dollar (2,5 Milliarden Euro) eingenommen. Die Spiele in Turin und Peking brachten dagegen "nur" 2,6 Milliarden (1,7 Milliarden Euro). Für 2014/16 gibt es bereits Abschlüsse in Höhe von 920 Millionen Dollar (625 Mio. Euro).

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