Sonntag, 24.08.2008

Olympia

IOC-Präsident Rogge zieht positives Fazit

Peking - Die Spiele haben China verändert. Mit dieser positiven Schlussbilanz trat IOC-Präsident Jacques Rogge vor dem Erlöschen des olympischen Feuers vor die Weltöffentlichkeit.

peking, olympia, rogge
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"China hat die Welt besser kennengelernt, und die Welt hat China besser kennengelernt. China hat sich der Welt geöffnet", erklärt der Belgier, der sich in den vergangenen 16 Tagen aus jedem Streit herausgehalten hat.

SPOX-TICKER, Medaillenspiegel, Termine, Ergebnisse

Dabei hat Chinas Regierung das oft machtlose IOC teilweise vorgeführt: Die Versprechen freier Berichterstattung und freien Internetzugangs wurden nicht eingehalten. Doch Rogge sagt nicht: "Versprechen gebrochen". Rogge sagt lieber: "nicht perfekt". Im Vergleich zu früher habe sich die Lage in China gebessert. "Der langfristige Effekt wird positiv sein."

Sportliche Bilanz ist positiv

Organisatorisch und sportlich fällt die Bilanz des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ohnehin positiv aus, auch wenn Rogge kein Urteil über den chinesischen Goldmedaillenregen und den Sturm an die Spitze der olympischen Weltsports abgeben will.

"Das olympische Dorf war großartig, die Wettkampfstätten erstklassig, die Organisation makellos." China habe die meisten Goldmedaillen gewonnen, die USA die höchste Gesamtzahl an Medaillen. "Jedes Land wird den Aspekt hervorheben, der ihm am geeignetesten erscheint."

Olympia: Die schönsten Bilder des 16. Tages
Tag 16: Dann war alles vorbei: Die Olympischen Spiele von Peking 2008 sind Geschichte. Abschließend folgte noch die Schlusszeremonie
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Tag 16: Dann war alles vorbei: Die Olympischen Spiele von Peking 2008 sind Geschichte. Abschließend folgte noch die Schlusszeremonie
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Im Mittelpunkt: Die Athleten der verschiedenen Nationen mit ihren Landesflaggen
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Im Mittelpunkt: Die Athleten der verschiedenen Nationen mit ihren Landesflaggen
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Bogenschützin Kathuna Lorig durfte die Fahne der USA tragen
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Bogenschützin Kathuna Lorig durfte die Fahne der USA tragen
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Zhang Ning mit der Fahne des Gastgeberlandes China
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Zhang Ning mit der Fahne des Gastgeberlandes China
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Die deutsche Fahne trug die Kanutin Katrin Wagner-Augustin
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Der Preis für das außergewöhnlichste Dress geht an Kanada
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Prominente Gäste hatten sich im National Stadium eingefunden, wie Premier-Minister Gordon Brown mit seiner Frau Sarah
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König Karl Gustav XVI. von Schweden mit seiner Frau Silvia
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Auch David Beckham war ins National Stadium gekommen und schoss Fußbälle in die Menge
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Geboten wurde eine pompöse Show mit vielen bunten Kostümen
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Geboten wurde eine pompöse Show mit vielen bunten Kostümen
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Olympia, Peking, Zeremonie
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Olympia, Peking, Zeremonie
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Olympia, Peking, Zeremonie
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Olympia, Peking, Zeremonie
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Olympia, Peking, Zeremonie
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Jacques Rogge schwenkt die Olympia-Fahne
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Die nächsten Olympischen Spiele finden 2012 in London statt. Der Buss kündigt dies mit dem Schriftzug bereits an
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Olympia, Peking, Zeremonie
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Er gewann den Marathon der Männer: Der Kenianer Samuel Kamau Wansiru
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Er gewann den Marathon der Männer: Der Kenianer Samuel Kamau Wansiru
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Abkühlung muss sein...
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Abkühlung muss sein...
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Die Läufer mussten den Platz des Himmlischen Friedens überqueren
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Aufgrund der schwülen Temperaturen wurden am Straßenrand spezielle Erfrischungsapparaturen aufgebaut
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Aufgrund der schwülen Temperaturen wurden am Straßenrand spezielle Erfrischungsapparaturen aufgebaut
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Die letzten Meter vor Überquerung der Ziellinie
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Gold geht nach Kenia: Samuel Kamau Wansiru heißt der neue Olympiasieger
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Unschönes Ende des Marathon-Laufs: Der Südkoreaner Lee Myongseung ist am Ende seiner Kräfte
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Die gelbe Wand: Die Fans feiern Samuel Wansiru
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The Class of 2008: Die Volleyballer der USA holen Gold
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The Class of 2008: Die Volleyballer der USA holen Gold
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Er heizt die Party-Stimmung an: US-Coach Hugh McCutcheon
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Er heizt die Party-Stimmung an: US-Coach Hugh McCutcheon
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Katerstimmung hingegen beim Zweiten, Brasilien
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Katerstimmung hingegen beim Zweiten, Brasilien
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Er findet die Lücke im brasilianischen Block: Clayton Stanley
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Lloy Ball lässt seiner Freude freien Lauf
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Olympia, Peking, Volleyball, USA
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Im Bronzematch des olympischen Volleyball-Turniers gab es einen deutlichen 3-0-Sieg Russlands über Italien
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Im letzten Spiel um Platz neun setzte es für die deutschen Wasserballer zum Abschluss eine Pleite. 8:10 ging man gegen Italien unter
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Die russischen Turnerinnen beim Gymnastik-Mannschaftswettbewerb
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Die russischen Turnerinnen beim Gymnastik-Mannschaftswettbewerb
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Gold geht an die russische Mannschaft
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Gold geht an die russische Mannschaft
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Auch die anderen Teilnehmer hatten einiges zu bieten
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Auch die anderen Teilnehmer hatten einiges zu bieten
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Manch eine verlor da schnell den Kopf...
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Auch beim Boxen standen am letzten Tag noch Entscheidungen aus. Gold im Halbfliegengewicht ging an Shiming Zhou aus China
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Sinnbildlich für die Spiele von Peking: China ist das Maß aller Dinge
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Olympiasieger im Bantamgewicht wurde Badar Uugan Enkhbat aus der Mongolei
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Stolz wie Oskar: Badar Uugan Enkhbat mit der Goldmedaille
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Stolz wie Oskar: Badar Uugan Enkhbat mit der Goldmedaille
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Der Russe Alexey Tishchenko konnte Gold im Leichtgewicht bejubeln
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Im olympischen Finale hatte der Franzose Sow das Nachsehen gegen Tishchenko
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Kein Box-Gold für Kuba in Peking: Dies besiegelte endgültig der Kasache Sarsebajew im Weltergewicht
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Mission complete: Das Dream-Team holt nach Sydney 2000 wieder Basketball-Gold
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Abklatschen mit den Teamkollegen - Kobe Bryant und Co.
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Welche Last den NBA-Stars von den Schultern purzelt, sieht man an LeBron James und Michael Redd
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Kobe Bryant setzt nicht nur auf dem Platz ein deutliches Zeichen: Die Kärfteverhältnisse im Basketball sind wiederhergestellt
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Zum Abschluss brannten die US-Stars im Finale gegen Spanien noch mal ein Feuerwerk ab
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Man of the Match war Dwyane Wade mit starken 27 Punkten
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Olympia, Peking, Basketball. USA, Wade
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Olympia, Peking, Basketball. USA, Wade
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Frankreich hat den Handball-Olymp gestürmt. Im Finale von Peking hatte Island mit 28:23 das Nachsehen
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Stand up for the Champion
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Bertrand Gille reißt die Hände gen Himmel...
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... da half auch der große Kampfwille der Isländer um Logi Geirsson nichts
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Ungarns Wasserballer holen zum Abschluss der Spiele von Peking die dritte Goldmedaille für ihr Land. Mit 14:10 wurden die USA im Finale versenkt
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Nach dem Schlusspfiff gab es auf der ungarischen Bank kein Halten mehr
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Nach dem Schlusspfiff gab es auf der ungarischen Bank kein Halten mehr
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Ungarns Coach Denes Kemeny wollte nur noch bei seinen Spielern sein
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Ungarns Coach Denes Kemeny wollte nur noch bei seinen Spielern sein
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Keine Kritik am chinesischen Drill

Kein Wort der Kritik an den chinesischen Trainingszentren, in denen Kinder bereits im Grundschulalter für Olympia gedrillt werden. "Jedes Land hat ein Auswahlsystem. Solange das nach ethischen Maßstäben läuft, haben wir kein Problem damit."

Als die zwei "Ikonen" der Spiele nennt Rogge aber nicht chinesische Sportler, sondern Jamaikas Sprinter Usain Bolt und US-Schwimmer Michael Phelps.

Mit mehr Dopingfällen gerechnet

Rogge will künftig "Gigantismus" verhindern und die Zahl der teilnehmenden Sportler wieder auf 10.500 beschränken - was dieses Mal mit über 11.000 Athleten nicht gelang.

Positiv sei dagegen die niedrige Zahl von nur sechs Dopingfällen, obwohl das IOC selbst vor Beginn der Spiele noch mit bis zu 40 gedopten Athleten gerechnet hatte.

Gute Einschaltquoten

Und besonders erfreulich aus seiner Sicht: Die Fernsehquoten lägen um 20 bis 30 Prozent höher als bei früheren Olympischen Spielen. Die Sportstätten seien größtenteils eingebettet in Hochschulen. Das seien keine nutzlosen Großprojekte.

Auch den Umweltschutz hebt der Ober-Olympier hervor: "Das war keine Sache von zwei Wochen nur für die Spiele", sagt er über die Notmaßnahmen zur Säuberung der Luft in einer der zehn meist verschmutzten Städte der Welt. Peking hat hunderte Fabriken zeitweilig geschlossen, strenge Fahrverbote erlassen.

Keine Kundgebung in den Protestzonen

Die chinesische Seite habe ihm gesagt, dass die Fabriken geschlossen bleiben sollten. Zweifel sind angebracht: Damit käme die komplette Produktion an einem der großen Industriestandorte Chinas auf Dauer zum Erliegen.

Doch auch Rogge muss indirekt zugeben, dass das IOC im Grunde ohne Einfluss war. So genehmigten die Pekinger Behörden keine einzige Kundgebung in den "Protestzonen", wie sie nach dem Vorbild früherer Spiele versprochen waren. "Wir fanden es ungewöhnlich, dass keiner dieser Proteste stattfand", sagt der Herr der Ringe milde.

Ein Jahr Arbeitslager auf Bewährung

International Aufsehen erregten zwei alte Frauen, gegen die wegen ihrer Demonstrationspläne ein Jahr Arbeitslager auf Bewährung verhängt wurde.

"Das IOC muss chinesische Gesetze respektieren", sagt Rogge. Am Ende schien auch der IOC-Boss erleichtert, dass es nun vorbei ist.

London verspricht weniger befrachtete Spiele

Während der Spiele war Rogge für die Öffentlichkeit praktisch unsichtbar, obwohl er als Zuschauer von Wettkampf zu Wettkampf eilte. Die gesamte Abwehrarbeit musste seine Sprecherin Giselle Davies übernehmen.

London 2012 verspricht weit weniger befrachtete Spiele. Zwar würden es die Briten in einigen Aspekten schwer haben, mit China zu konkurrieren, "aber London ist sehr kosmopolitisch, multiethnisch, multireligiös", sagt Rogge - alles, was Peking nicht ist. "Das ist ein Aktivposten."


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