Donnerstag, 31.07.2008

Olympia

Trainingslager der deutschen Teams verboten

Peking - Ein Affront hat die deutschen Beachvolleyballer verstimmt. Das seit mehr als einem Jahr geplante Trainingslager der vier Teams wurde vom Pekinger Organisationskomitee überraschend verboten, weil "Sicherheit und dopingfreies Essen" nicht garantiert werden könnten.

brink, dieckmann
© Getty

Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) hatte für knapp 10 000 Euro extra eine Anlage im Hongfu Garden- Park im Norden Pekings bauen lassen, um seinen Athleten eine ideale Vorbereitung zu ermöglichen. Statt der vorgesehen Unterkunft im dortigen Hotel mussten die Duos jedoch gleich nach ihrer Ankunft ins olympische Dorf ziehen.

"Ich will kein Öl ins Feuer gießen, aber es ist schade, es ist traurig und es ist ärgerlich. Es war super, was wir geplant hatten, aber wir können nichts machen", sagte Verbandspräsident Werner von Moltke, "so richtig verstehen kann es keiner. Wir haben doch nichts Schlechtes getan."

Sogar den Sand, auf dem das olympische Turnier gespielt wird, hatte der DVV verlegen lassen. Von Moltke will zwar nachverhandeln und für "meine Athleten kämpfen", glaubt aber nicht, dass sich BOCOG noch umstimmen lässt.

Das Olympische Dorf. Hereinspaziert!
Willkommen im Olympischen Dorf! 16.000 Athleten aus 204 Ländern finden hier Platz
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Liu Qi, die OK-Präsidentin, übergibt dem Bürgermeister des Dorfes, Chen Zhili, den Schlüssel
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Bunt ging's zu bei der feierlichen Eröffnung
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Chinas Olympioniken dürfen als erste rein. Hoffentlich sind die Betten lang genug für Yao Ming
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Beton und Botanik: Kann jeder selbst entscheiden, wie hübsch er das findet
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Hier wohnen, unschwer zu erkennen, die britischen Athleten
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2100 km von Peking weg gibt's noch ein Olympisches Dorf: In Hongkong sind die Pferdesportler untergebracht
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Ein erster vorsichtiger Blick ins Innere: Hübsch ist es schon...
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Und so wohnen die Athleten
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Hier wird Kraft geschöpft oder was immer auch
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Ein Blick in die Nasszelle - nicht ungemütlich
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Im Speisesaal kann man sich dann unters Athletenvolk mischen
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Der Wellness-Bereich für die Sportler
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Für Zocker: Das großzügige Kicker-Paradies
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Das Pressezentrum im Dorf
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Insgesamt 2400 Köche sorgen für Rund-um-die-Uhr-Versorgung
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Aus der Planungsphase: Das Dorf im Überblick
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Gut bewacht ist die ganze Anlage natürlich auch
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Wie alles begann
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Hier wird Platz geschafft für das Olympische Dorf
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Training im Olympischen Dorf

"Ich hatte es eigentlich als Trainingsmaßnahme gedacht, damit die Athleten nicht die gesamten vier Wochen im Dorf kaserniert sind", meinte Andi Künkler, der Coach des Berliner Gespanns Julius Brink/Christoph Dieckmann.

Zusammen mit den Schweizer Teams sollten sich die Deutschen außerhalb der hektischen Hauptstadt den Feinschliff holen. Stattdessen trainieren sie jetzt meist auf der olympischen Anlage und machen nur manchmal den Abstecher in den idyllischen Hongfu-Park.

Athleten bleiben gelassen

Nach anfänglicher Verwunderung und Entrüstung tragen es die deutschen Spieler inzwischen mit Fassung. "Es war schon ein komisches Gefühl, weil es sich vom einen auf den anderen Moment geändert hat", erzählt Dieckmann, "es war ungewohnt, einfach so einen Befehl vorgesetzt zu bekommen, aber bei Olympia ist ohnehin alles reglementiert."

Brink/Dieckmann greifen am 10. August gegen die Japaner Asahi/Shiratori ins Turnier ein. Auch der Kieler Eric Koreng will sich durch die kurzfristig veränderte Lage weder Laune noch Konzentration verderben lassen: "Wir Beacher sind flexibel und ans Improvisieren gewöhnt."


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