Donnerstag, 10.07.2008

Olympia

Luftverschmutzung kein Störfaktor in Peking

Lausanne - Die von vielen befürchtete Luftverschmutzung und eingeschränkte Pressefreiheit werden nach Ansicht von IOC-Chef Jacques Rogge keine Störfaktoren für die Olympischen Spiele in Peking (8. bis 24. August) sein.

"Wir sind überzeugt davon, dass die Luftverschmutzung keine größeren Auswirkungen auf die Sommerspiele haben wird", sagte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in einem Interview der Nachrichtenagentur Associated Press (AP).

Wenn die Grenzwerte der Luftverschmutzung dennoch überschritten werden, könnten laut Medizinischer IOC-Kommission einige Langstreckenwettbewerbe - unter anderem die Marathonläufe - auf günstigere Startzeiten verschoben werden.

"Ich glaube nicht, dass dies sehr oft passiert", meinte Rogge. Die Befürchtungen der Medien, dass sich Journalisten in China auf eingeschränkte Bewegungsfreiheit oder gar Zensur einstellen müssten, wies der IOC-Präsident zurück.

Rogge sieht sich im Doping-Kampf gewappnet

"Nie zuvor hatten die Medien so viele Möglichkeiten wie heute", betonte der Belgier. "Nichts ist perfekt, aber wir tun alles, um das Maximale herauszuholen."

Er hoffe, dass in Peking die "saubersten" Olympischen Spiele der Neuzeit stattfinden werden, erklärte Rogge mit dem Hinweis auf die 4500 Dopingkontrollen, darunter verbesserte Tests zur Aufspürung von Wachstumshormon (HGH).

"Ich glaube, dass wir den Betrügern heute sehr, sehr dicht auf den Fersen sind. Ich würde nicht sagen, auf gleicher Höhe", sagte Rogge, "aber deutlich näher als noch vor ein paar Jahren."


Diskutieren Drucken Startseite
Get Adobe Flash player

www.performgroup.com

Copyright © 2016 SPOX. Alle Rechte vorbehalten.