Sonntag, 27.07.2008

Olympia

Leichte Gegner für deutsche Beachvolleyballer

Hamburg - Zumindest zwei der vier für Peking qualifizierten Beachvolleyball-Duos erwischten bei der Ziehung der Olympia-Vorrundengruppen im luxuriösen Menuhin Festivalzelt lösbare Aufgaben.

© Getty

Die Europameisterinnen Sara Goller und Laura Ludwig (Berlin) müssen sich mit den Chinesinnen Xue Chen/Xi Zhang, Efthalia Koutroumanidou/Maria Tsiartsiani (Griechenland) und Judith Augoustides/Vitalila Nel (Südafrika) auseinandersetzen.

Julius Brink/Christoph Dieckmann (Berlin) treffen bei den Sommerspielen in Peking auf Jacob Gibb/Sean Rosenthal (USA), Emiel Boersma/Bram Ronnes (Niederlande) und Kentaro Asahi/Katsuhiro Shiatori (Japan).

Deutsche Volleyballer optimistisch

"Wir hätten es schlimmer treffen können. Die Südafrikanerinnen sind schlagbar, bei dem griechischen Team weiß man nie so richtig, was einen erwartet, und die Chinesinnen sind sicherlich stark, aber die haben wir auch schon geschlagen", sagte Sara Goller. "Wir dürfen uns über die Gruppe also nicht beschweren." Am 28. Juli besteigt das deutsche Beach-Aufgebot in Frankfurt/Main den Flieger nach Peking.

"Wir haben einen ganz guten Pool erwischt. Gegen die drei Duos haben wir schon gewonnen und ich denke, die Aufgaben sind lösbar für uns", sagte Brink.

Das zweite deutsche Männer-Duo David Klemperer/Eric Koreng (Hildesheim/Essen) bekommt es mit Martin Laciga/Jan Schnider (Schweiz), den niederländischen Europameistern Reinder Nummerdor/Richard Schuil sowie Jörre Andre Kjemperud/Tarjei Skarlund (Norwegen) zu tun.

"Ehrlich gesagt ist es mir egal, wer unsere Gegner sind", sagte Klemperer. "Wir wissen, dass wir jeden schlagen können und so müssen wir auch ins Turnier gehen."

Die besten beiden Teams der jeweils sechs Gruppen und die besten zwei Drittplatzierten erreichen das Achtelfinale. Die übrigen vier drittplatzierten Paare bestreiten Entscheidungsspiele, in denen die weiteren zwei Achtelfinalisten ermittelt werden. Anschließend geht es bei dem olympischen Turnier im K.o.-Modus bis zum Finale weiter.

Vogelnest und Co.: Das Epizentrum der Sommerspiele
Keine Angst, das Olympiastadion steht nicht in Flammen. Hier wird die Eröffnungsfeier geprobt
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Herzstück der Spiele: National Stadium (o.l.), National Indoor Stadium (u.) und National Aquatics Center
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Der ganze Stolz der Gastgeber ist das Vogelnest, das erst kurz vor den Spielen fertig wurde
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Über 90.000 Zuschauer finden Platz. Die Architekten entwarfen auch die Münchner Allianz Arena
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36 Kilometer sind die Stahlstreben lang, die das charakteristische Geflecht bilden
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Die Leichtathletik-Wettbewerbe, das Fußball-Finale der Männer sowie die Anfangs- und Schlussfeier finden hier statt
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Nicht minder spektakulär als das Olympiastadion ist die Schwimmhalle
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Das National Aquatics Center wird allenthalben nur Wasserwürfel genannt
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Mit seiner Wabenoptik erinnert der Bau ebenfalls ans Münchner Fußballstadion
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Die 3000 aufblasbaren Kissen können in verschiedenen Farben leuchten
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Nach den Spielen kommt ein Freizeitbad in den Wasserwürfel
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Schwimmer, Synchronschwimmer und Wasserspringer sind hier aktiv. 17.000 Zuschauer passen rein
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Schmuck ist auch das National Indoor Stadium mit dem geschwungenen Dach
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Handballer, Turner und Trampolin-Artisten werden hier vor 18.000 Zuschauern um Medaillen kämpfen
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Schwere Gruppe für Pohl und Rau

Nicht gerade in Endspiel-Stimmung war das zweite deutsche Frauen-Duo Stephanie Pohl/Okka Rau (Hamburg) nach der Auslosungs-Zeremonie. "Das wird richtig schwer für uns", meinte Okka Rau. "Wir waren an Zwei gesetzt und ich hatte vielleicht insgesamt eine etwas leichtere Gruppe erwartet.

Aber gut, es hilft nichts. Wir haben alle schon geschlagen und somit ist auch alles möglich. Wir werden jedenfalls alles geben." Die Olympia-Fünften von Athen treffen auf Nicole Branagh/Elaine Youngs (USA), Imara Esteves Ribalta/Milagros Crespo Valle (Kuba) und Rebekka Kadijk-de Kogel/Merel Mooren (Niederlande).


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