Mittwoch, 02.07.2008

Olympischen Spiele in Peking

Acht Sportler in China des Dopings überführt

Peking - In China sind bei vor-olympischen Kontrollen seit Januar acht Sportler des Dopings überführt worden. Bei dem jüngsten Fall handele es sich um einen Ringer aus dem Nationalteam, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua in Peking erklärte.

Vor kurzem war auch der Spitzenschwimmer Ouyang Kunpeng wegen Dopings mit dem anabolen Steroid Clenbuterol lebenslang gesperrt worden.

"Dies beweist, das unser Anti-Doping-System gut funktioniert. Wir fassen diejenigen, die versuchen zu betrügen", sagte Zhao Jian, Vizedirektor der nationalen Anti-Doping-Agentur.

Lebenslange Sperre für 19-jährigen Ringer

Zuletzt war Ende Juni der 19-jährige Ringer Luo Meng mit Dopingmitteln im Blut erwischt worden, wie die Website "sina.com" berichtete. Der 55 Kilo schwere Ringer aus dem nordwestchinesischen Lanzhou galt als Olympiahoffnung für die Spiele 2012 in London.

Der Athlet und sein Trainer wurden lebenslang gesperrt. Bei den sechs anderen Dopingfällen handelte es sich um Mitglieder der Teams auf Provinzebene, darunter zwei Turmspringer und Leichtathleten sowie jeweils ein Schwimmer und ein Gewichtheber.

10.000 Dopingkontrollen geplant

Landesweit seien seit Jahresbeginn 5.000 Dopingkontrollen durchgeführt worden, erklärte Zhao Jian. Für des Gesamtjahr sind knapp doppelt soviele vorgesehen. "Die Zahl der Tests wird voraussichtlich über dem liegen, was geplant war."

Mehr als 80 Prozent der Tests seien unangekündigt und außerhalb der Wettbewerbe unter Olympiateilnehmern durchgeführt worden.


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