Mittwoch, 02.07.2008

Hoffnung auf sieben Medaillen

17 deutsche Kanuten in Peking am Start

Kienbaum - Nach der internen Ausscheidung in Kienbaum steht der Olympia-Kader des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) fest.

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© Getty

Die deutsche Medaillenschmiede wird bei den in knapp 40 Tagen beginnenden Sommerspielen in Peking mit 17 Athleten an den Start gehen. Mehrere Kanuten werden mit Doppelstarts im Einsatz sein, Ausfälle oder Formschwächen würden dadurch stärker ins Gewicht fallen.

 

Alles was zählt ist Gold

"Unsere Einsatzkonzeption ist auf Gold ausgerichtet, es geht nicht um die Vielzahl der Medaillen. Deshalb gehen wir das Risiko", sagte DKV-Sportdirektor Jens Kahl. Sechs bis sieben Medaillen, darunter dreimal Gold sind das Ziel.

Für den Fall der Fälle hält der DKV noch drei P-Akkreditierungen bereit. Diese werden an Conny Waßmuth (Magdeburg), Thomas Lück (Neubrandenburg) und Sebastian Brendel (Neubrandenburg) ausgegeben.

Am 12. August reisen die deutschen Kanuten nach Peking, die P-Akkreditierungen, die nur bei Erkrankung eines Sportlers zum Einsatz kommen, müssen am 17. August zurückgegeben werden.

Knappes Finish

Zuletzt hatten die letzten deutschen Rennsport-Kanuten die Qualifikations-Hürde auf dem Weg zu den Olympischen Spielen in Peking genommen.

Im Kajak-Einer über 500 Meter setzte sich Sprint-Weltmeister Jonas Ems (im Bild) aus Essen hauchdünn mit 14/100 Sekunden Vorsprung vor dem Berliner Torsten Lubisch durch.

Im Kajak-Zweier über 1000 Meter behielt ein neu formiertes Boot die Oberhand. Der Magdeburger Andreas Ihle und Martin Holstein aus Neubrandenburg gewannen mit 4,7 Sekunden Vorsprung vor Norman Zahm (Essen) und Marcus Groß (Berlin).


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