Mittwoch, 11.06.2008

Olympia

Olympia-Sichtung bei Reitturnier in Luhmühlen

Luhmühlen - Bei der ersten von zwei Olympia-Sichtungen treffen alle neun Mitglieder des deutschen A-Kaders beim Vielseitigkeits-Turnier an diesem Wochenende in Luhmühlen erstmals in diesem Jahr direkt aufeinander.

Die Team-Weltmeister Bettina Hoy (Gatcombe/England), Frank Ostholt (Warendorf), Hinrich Romeike (Nübbel) und Ingrid Klimke (Münster) gehören zu den ersten Kandidaten für das fünfköpfige Hongkong-Team.

Hoffnungen machen sich aber auch Andreas Dibowski (Egestorf), Beeke Kaack (Schmalensee), Dirk Schrade (Warendorf), Peter Thomsen (Lindewitt) und Anna Warnecke (Osnabrück). Zweite Sichtung ist drei Wochen später beim CHIO in Aachen.

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Die neun Reiter aus dem A-Kader werden bei der Veranstaltung in der Lüneburger Heide nicht in der Hauptprüfung starten, sondern in einer Drei-Sterne-Prüfung. Danach wird eine Reihenfolge festgelegt.

"In Aachen werden wir dann schon rangiert an den Start gehen, mit den Plätzen eins bis fünf für Olympia und dem ersten bis vierten Reservepaar. Das geben wir in Luhmühlen bereits bekannt", kündigte Bundestrainer Hans Melzer an. Nach den Dressur-Prüfungen und dem Geländeritt fällt die Entscheidung nach dem Springen.

In der Vier-Sterne-Prüfung treten nur vier deutsche Paare an, darunter Ostholt mit seinem Nachwuchspferd Little Paint. "Wir haben nur die zugelassen, die auch vorn dabei sein können", sagte Melzer. Dazu zählt er auch Simone Deitermann (Saerbeck) mit Flambeau, Kai Steffen Meier (Hanstedt) mit Karascada und Dirk Schrade (Warendorf) mit Admiral.

Die Olympiakandidaten starten nicht in der höherwertigen Vier-Sterne-Prüfung, weil der Geländeritt in der Vorbereitung auf Hongkong nach Ansicht des Bundestrainers zu strapaziös für die Pferde ist.

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