Sonntag, 01.06.2008

Handball bei Olympia

Spanien und Russland schaffen Quali

Leipzig - Ex-Weltmeister Spanien und Russland haben sich nach Olympiasieger Kroatien und dem EM-Dritten Frankreich für die Olympischen Spiele in Peking qualifiziert.

Dank eines 29:28 (16:14)- Zittersieges gegen Tunesien belegte Spanien beim Ausscheidungs-Turnier in Paris Platz zwei hinter Gastgeber Frankreich. Russland feierte mit dem 44:31 (19:13)-Schützenfest gegen Japan den zweiten Sieg beim Turnier in Zadar und sicherte sich damit neben Gastgeber Kroatien das zweite Olympia-Ticket.

In der vom deutschen Schiedsrichter-Duo Frank Lemme/Bernd Ullrich (Magdeburg) geleiteten Partie sah der Russe Jegor Jewdokimow wegen groben Foulspiels Rot (30.).

Schweden mit Chancen 

Noch offen ist, wer sich bei dem Turnier in Wroclaw qualifiziert. Nach einem Sieg und einem Unentschieden hatten der WM-Zweite und Gastgeber Polen sowie Rekord-Europameister Schweden die besten Chancen. Auch Island konnte sich noch Hoffnungen machen, während Argentinien nach zwei Niederlagen chancenlos war.

Ihre Startplätze sicher hatten zuvor bereits Olympia-Gastgeber China, Weltmeister Deutschland, Europameister Dänemark, Asienmeister Südkorea, Afrika-Champion Ägypten und Panamerika-Meister Brasilien. Die Zusammensetzung der beiden Vorrundengruppen wird am 16. Juni in Peking ausgelost.

Karabatic mit meisten Treffern 

Frankreich hatte am Samstag das Duell der Ex-Weltmeister gegen Spanien mit 28:24 gewonnen und sich nach dem 34:25-Erfolg über Tunesien vorzeitig für Peking qualifiziert.

Vor der Kulisse von 11.000 Zuschauern im Palais Omnisports war neben dem Kieler Nikola Karabatic (7) der reaktivierte 38-jährige Altmeister Joel Abati (6) bester französischer Werfer. Schon im Auftaktspiel hatte der ehemalige Magdeburger mit sechs Treffern die meisten Tore geworfen.

Kroatien hatte sich ebenfalls mit zwei Siegen vorzeitig den Olympia-Start gesichert. Im entscheidenden Spiel setzte sich der Olympiasieger am Samstag mit 26:24 gegen Russland durch. In der ersten Partie hatte der EM-Zweite Japan mit 37:22 deklassiert.


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