Freitag, 30.05.2008

Olympia

DOSB verzeichnet Defizit

Frankfurt/Main - Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat im Jahr 2007 ein Defizit von 700.000 Euro verzeichnet. Dies seien 280.000 Euro weniger als geplant, teilte Vizepräsident Hans-Peter Krämer auf der Präsidiumssitzung in Frankfurt am Main mit. A

llerdings habe der 2006 gegründete DOSB in den zwei Jahren seines Bestehens ein Gesamtdefizit von vier Millionen Euro verkraften müssen. Eine dauerhafte Verbesserung der Finanzsituation sei laut Krämer mittelfristig nicht zu erwarten.

Im Olympia-Jahr 2008 werde der DOSB zwar schwarze Zahlen schreiben, doch die Einbrüche bei den Einnahmen aus der Glücksspirale machten die Haushaltskonsolidierung nach wie vor schwierig.

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Sinkende Einnahmen

Im Vorjahr nahm der DOSB nur 4,7 Millionen Euro ein, nachdem der Deutsche Sportbund (DSB) als Vorgängerorganisation 2005 noch 6,8 Millionen Euro aus der Glücksspirale erhalten hatte. In diesem Jahr rechnet der DOSB mit Einnahmen von etwa 4,4 Millionen Euro.

Zudem muss der DOSB durch den Tarifabschluss im öffentlichen Dienst ab 2009 zusätzliche Kosten von jährlich mindestens 600.000 Euro verkraften.

Dennoch hat sich das Präsidium entschlossen, wie im vergangenen Jahr erneut einen Innovationsfond aufzulegen. Der DOSB wird dafür 75.000 Euro aus den Mitteln der Stiftung Deutscher Sport einbringen.

Personalien 

Knapp zwei Jahre vor den Olympischen Winterspielen in Vancouver traf das Präsidium eine erste Personalentscheidung.

Auf gemeinsamen Vorschlag von Präsident Thomas Bach und Generaldirektor Michael Vesper wurde im Einvernehmen mit den Wintersportverbänden der Leistungssportdirektor Bernhard Schwank zum Chef de Mission bestellt.

Bei den Sommerspielen in Peking wird Vesper diese Position bekleiden.

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