Hoffnungsschimmer Späth

Rohwein sieht deutsche Springer im Aufwind

SID
Montag, 08.10.2007 | 18:51 Uhr
© Getty
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Klingenthal - Die Ergebnisse sind eher dürftig, der Optimismus ist dennoch groß: Die deutschen Skispringer befinden sich nach Ansicht von Bundestrainer Peter Rohwein zwei Monate vor dem Saisonstart im finnischen Kuusamo im Aufwind.

Zwar konnten dies Martin Schmitt und Co. im Finale des Sommer-Grand-Prix in Klingenthal beim Sieg des überragenden Gregor Schlierenzauer (Österreich) wie schon drei Tage zuvor in Oberhof nicht mit entsprechenden Resultaten untermauern. Die Anzeichen für eine erfolgreichere Wintersaison als vor Jahresfrist sind aber da.

"Bis auf die drei deutschen Grand-Prix-Stationen und den Wettbewerb in Einsiedeln hatten wir immer einen Akteur unter den besten Zehn", betonte der Coach.

Deshalb wollte er auch das schlechte Abschneiden im Finale der zehn Stationen umfassenden Sommer-Serie nicht überbewerten, wenngleich es ihn doch wurmte.

"Man muss feststellen, dass die Springer stabiler in ihren Leistungen geworden sind", sagte Rohwein und meinte damit besonders den im vergangenen Winter völlig neben sich stehenden Georg Späth.

Späth bester Deutscher

Der Oberstdorfer war als Elfter bester Deutscher und kam in der Gesamtwertung, die Olympiasieger Thomas Morgenstern (Österreich) für sich entschied, auf Rang zehn.

"Die Stabilität bei den Sprüngen über den Sommer hinweg stimmt mich für den Winter zuversichtlich", sagte Späth. Basis dafür sei ein verbessertes Grundlagentraining. "Wir wissen aber auch, wo noch der Schuh drückt", erklärte Rohwein.

Keine Prognose des Bundestrainers

Eine Prognose, wie der Winter verlaufen könnte, wollte der Bundestrainer aber nicht abgeben.

"Dazu gibt es noch zu viele offene Baustellen", sagte er und meinte damit besonders die nach ihren schweren Verletzungen erst wieder in Form zu bringenden Michael Neumayer (Berchtesgaden) und Michael Uhrmann (Rastbüchl).

Neumayer hat nach seinem Kreuzbandriss den Anschluss schon fast wieder hergestellt, wie auch sein 15. Platz in Klingenthal bewies.

"Bei Uhrmann muss man abwarten. Seine Sprünge im Einzeltraining sind schon ganz ordentlich. Aber nach solch schweren Verletzungen kommt meistens bald ein Tief, weil die Physis fehlt", orakelte Rohwein, ohne dem besten Springer der vergangenen Jahre den Mut zum Wiedereinstieg nach dem komplizierten Fußbruch nehmen zu wollen.

Kein Sommer-Grand-Prix mehr in Klingenthal 

Bei den Fans hat das Rohwein-Team jedenfalls noch jede Menge Kredit, wie allein 13.600 Zuschauer und die Stimmung in Klingenthal bewiesen.

Im nächsten Jahr wird es aber keinen Sommer-Grand-Prix im Vogtland geben. Der Sprungdirektor des Weltverbandes FIS, Walter Hofer, will vor der WM 2009 die Anlagen und den Modus im tschechischen Liberec testen.

"Im Winter 2008/2009 wird es aber einen neuen Weltcup-Standort geben", verriet er augenzwinkernd. Es wäre die Rückkehr Klingenthals nach 22 Jahren auf die große Springer-Bühne.

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