Ziel nicht erreicht

Fünfte Ränge für deutsche Tischtennis-Teams

SID
Sonntag, 07.10.2007 | 12:31 Uhr
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Magdeburg - Die deutschen Tischtennis-Nationalmannschaften mussten sich beim World-Team-Cup in Magdeburg mit fünften Rängen begnügen. Sowohl bei den Herren als auch bei den Damen scheiterten die Gastgeber bei dem mit 240.000 US-Dollar dotierten Turnier bereits in der Vorrunde. 

"Unser Ziel war es vor allem bei den Herren, im Halbfinale oder Endspiel dabei zu sein. Es ist anders gelaufen, und deshalb sind wir natürlich enttäuscht", sagte Dirk Schimmelpfennig, Sportdirektor des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB).

Ohne den grippekranken Top-Star Timo Boll (Düsseldorf) hatte der Mannschafts-Europameister keine Chance. Nach Vorrunden-Niederlagen gegen Österreich (1:3) und Vizeweltmeister Südkorea (2:3) gab es zum Abschluss nur einen 3:0-Erfolg über Tschechien.

Mit Boll um Medaille kämpfen 

"Mit einem Timo Boll in Bestform sind wir natürlich noch stärker und können 2008 in Peking um eine Medaille mitkämpfen. Wir haben in Magdeburg wichtige Aufschlüsse für das neue Mannschaftssystem gefunden", resümierte Schimmelpfennig.

Die deutschen Damen konnten ihre Außenseiterrolle nicht nutzen. Nach dem überraschenden 3:1-Auftakterfolg über den WM-Dritten Japan gab es gegen Europameister Ungarn eine 1:3-Niederlage.

Damen gegen China chancenlos 

Gegen Weltmeister China war das DTTB-Team beim 0:3 erwartungsgemäß chancenlos. "Wir sind bestens gestartet und haben uns damit das Feld selbst bestellt, um ins Halbfinale einzuziehen. Diese Chance haben wir gegen Ungarn leider nicht genutzt", sagte Damen-Bundestrainer Jörg Bitzigeio.

Das Turnier in Magdeburg galt als offizieller Test für das neue olympische Mannschaftssystem. In den kommenden Wochen werden die deutschen Tischtennis-Asse vor allem bei den Pro Tour-Turnieren der Weltföderation ITTF an den Start gehen.

Danach richtet sich ihre Vorbereitung auf die Mannschafts-Weltmeisterschaften aus, die im Februar 2008 als erster Höhepunkt im Olympiajahr im chinesischen Guangzhou stattfinden.

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