In Südamerika beginnt der Kampf um WM-Plätze

SID
Freitag, 12.10.2007 | 14:23 Uhr
kaka, ronaldinho
© Getty
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Rio de Janeiro - Die Fußball-WM 2010 in Südafrika beginnt zwar erst in knapp drei Jahren, doch in Südamerika startet bereits der Kampf um die Turnierplätze. 

Der Glanz von Superstars wie Kaka und Ronaldinho oder Lionel Messi und Juan Riquelme wird dabei von Krisen und Kriegsgeschrei überschattet. "Die Quali ist Krieg", sagt sogar der tiefreligiöse Kaka, der in seinen Schuhen die Aufschrift "Jesus an erster Stelle" trägt. Der 25-Jährige von Champions-League-Sieger Milan ist beim Debüt seiner Brasilianer zu Gast in Kolumbien.

Leicht hatte es der fünffache Weltmeister in Südamerika nie. "Die Teams der Region kennen uns und wissen, wie man gegen uns spielt", meint Mittelfeldspieler Elano von Manchester City. Trainer Dunga hofft, dass seine Spieler auf Provokationen einfach mit gutem Fußball antworten. Von Anfang an sollen in der Selecao in Bogota drei Bundesliga-Legionäre auflaufen: Die Herthaner Mineiro und Gilberto sowie Lucio vom FC Bayern München.

Skandale in Paraguay und Peru 

Die traditionell technisch starken Kolumbianer machen sich derweil selbst das Leben schwer. Eine Gruppe von Routiniers um Abwehrspieler Ivan Cordoba erklärte im Streit mit Coach Jose Pinto wenige Tage vor Turnierbeginn den Rücktritt aus der Nationalelf.

In Peru will die Regierung Verbandschef Manuel Burga wegen einer angeblich illegalen Wiederwahl entmachten. Beobachter befürchten deshalb einen Ausschluss Perus von der WM-Qualifikation durch den Weltverband FIFA. In Paraguay beteuert unterdessen Verbandschef Juan Napout, die Opposition wolle seine Arbeit boykottieren.

Brisanz enthält auch die Partie zwischen Argentinien und Chile in Buenos Aires aus verschiedenen Gründen. Nicht nur sportlich, sondern auch politisch und gesellschaftlich ist die Rivalität zwischen diesen Nachbarländern groß. Hinzu kommt, dass der frühere argentinische Nationaltrainer Marcelo Bielsa, der bei der WM 2002 kläglich scheiterte und sich daheim unverstanden fühlte, seit kurzem beim ungeliebten Gegner das Sagen hat. "Wir werden mit drei Stürmern die Überraschung schaffen", sagt er selbstbewusst.

Riquelme trotz fehlender Spielpraxis gesetzt 

Bei den Argentiniern soll Spielmacher Riquelme drei Monate nach dem peinlichen 0:3 im Finale der Copa America gegen Brasilien sein erstes Spiel bestreiten. Beim spanischen Erstligisten Villareal sitzt er derzeit nicht einmal auf der Bank, und auch in Argentinien wird er wegen seiner langsamen Spielweise scharf kritisiert. Aber Coach Alfio Basile setzt auf ihn. "Wir müssen gewinnen, die Qualifikation für die WM ist für uns Pflicht", sagt er.

Am 13. Oktober treffen auch die "Krisenländer" Peru und Paraguay in Lima, Uruguay und Bolivien in Montevideo sowie Ecuador und Venezuela in Quito aufeinander. Der zweite Spieltag beginnt bereits zwei Tage darauf. Das Zehner-Turnier in Südamerika wird nach dem System "Jeder gegen Jeden" mit Hin- und Rückrunde ausgetragen. Die vier Ersten qualifizieren sich direkt, während der fünft platzierte noch eine Chance in einem Relegationsspiel bekommt.
 

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