Grönholm beendet Karriere

Von dpa
Freitag, 14.09.2007 | 15:14 Uhr
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Hamburg - Der in der Rallye-Weltmeisterschaft führende Finne Marcus Grönholm wird seine erfolgreiche Karriere zum Abschluss der laufenden Saison beenden. Dies gab sein Team Ford bekannt. 

Der 39 Jahre alte Pilot, der das Gesamtklassement nach 11 von 16 WM- Läufen mit 10 Punkten Vorsprung vor dem dreimaligen WM-Champion und Titelverteidiger Sébastien Loeb (Frankreich) anführt, gab familiäre Gründen für "diese unglaublich harte Entscheidung" an. Grönholm will sich künftig mehr um seine Frau und die drei Kinder kümmern können.

"Der Rallye-Sport war über viele Jahre ein Teil meines Lebens. Wenn im Januar in Monte Carlo die nächste Saison gestartet wird, wird es mir schwer fallen, nicht dort zu sein", sagte Grönholm. "Aber ich denke, es ist der richtige Zeitpunkt zu gehen. Auch, da ich immer noch in der Lage bin, Rallyes zu gewinnen."

Seine persönliche Statistik liest sich wie eine Erfolgsbilanz: Bei bisher 147 WM-Starts seit 1989 auf Lancia Integrale erzielte er 30 Siege, fünf davon in diesem Jahr. In der "Ewigen Bestenliste der Siegfahrer" hält er den zweiten Platz.

Erste Rallye 1987 

1987 bestritt Quereinsteiger Grönholm im Ford Escort in Finnland seine erste Rallye. Den Premieren-Erfolg errang der lange Finne im Februar 2000 auf Peugeot 206 in Schweden, den bisher letzten Sieg erzielte er am 2. September in Neuseeland mit dem bisher knappsten Vorsprung von nur 3/10 Sekunden auf den Titelrivalen Loeb.

2000 und 2002 wurde er jeweils im Peugeot Weltmeister. Nach dem WM-Ausstieg des französischen PSA-Konzerns wechselte er Anfang 2006 zu Ford und verhalf dem Team mit seinen sechs Laufsiegen im Vorjahr zum zweiten Titelgewinn in der Marken-WM seit 1979.

Nicht gern im Rampenlicht 

Ein Leben im Glamour-Licht der erfolgreichen Sportstars passt nicht zum bescheiden wirkenden Grönholm, er liebt es eher ruhig im Kreis von Frau und Kindern, mit denen er im finnischen Inkoo lebt.

"Sie haben mich während meiner Karriere sehr unterstützt. Ich wüsste nicht, was ich ohne ihren Rückhalt erreicht hätte", sagte Grönholm. Jetzt, wo diese für Insider nicht unerwartete Entscheidung gefallen sei, will er sich auf die restlichen fünf Rallyes konzentrieren: "Es gäbe keinen schöneren Abschluss als ein weiterer Titelgewinn."

Sein aktuelles Team weint ihm schon jetzt Tränen nach. "Es schmerzt mich, zu sehen, dass Marcus nun geht. Aber er hinterlässt viele große Erinnerungen bei Ford. Er hat eine fundamentale Rolle bei unserem ersten Titelgewinn nach 27 Jahren", erklärte der deutsche Ford-Sportdirektor Jost Capito. Und ergänzte: "Markus hat sich selbst in die Geschichtsbücher des Rallye-Sports geschrieben."

 

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