Wintersport

"Erbärmlich" - Schuster kritisiert deutsche Skispringer nach schwacher Vorstellung

Von SPOX
Die deutschen Skispringer enttäuschten in Lillehammer - Stefan Kraft aus Österreich triumphiert.
© getty

Die deutschen Skispringer haben auf der zweiten Station der Raw-Air-Tour in Norwegen enttäuscht. In Lillehammer sorgte ausgerechnet der zuletzt schwache Andreas Wellinger beim Sieg des Österreichers Stefan Kraft für das beste Ergebnis für Deutschland.

Die deutschen Skispringer haben auf der Raw-Air-Tour im norwegischen Lillehammer eine enttäuschende Leistung gezeigt. Bei der zweiten Station der Tournee holte Andreas Wellinger als bester Deutscher lediglich Platz 14. Weltmeister Markus Eisenbichler wurde nur 15. und verlor damit seinen vierten Platz in der Raw-Air-Wertung.

Der Österreicher Stefan Kraft setzte sich mit Sprüngen auf 139,0 und 141,0 m (285,7 Punkte) klar vor dem Norweger Robert Johansson (273,3) und dem Japaner Ryoyu Kobayashi (261,7) durch. Im Gesamtranking der zehntägigen Tournee führt Johansson mit 12,9 Punkten noch knapp vor Kraft, Dritter ist Kobayashi, Eisenbichler fiel auf Platz sieben zurück.

"Außer Spesen nichts gewesen" - Schuster unglücklich

"Außer Spesen nichts gewesen. Es war erbärmlich, wie wir hier gesprungen sind. Nur das Lebenszeichen von Andi Wellinger war erfreulich", sagte Bundestrainer Werner Schuster in der ARD.

Vizeweltmeister Karl Geiger kam auf Platz 20. Der noch angeschlagene Stephan Leyhe, der am Samstag in Oslo schwer gestürzt war und auf das Einzelspringen in Norwegens Hauptstadt verzichtet hatte, lag nach dem ersten Durchgang als bester Deutscher noch auf Platz 13, fiel dann aber auf Rang 23 zurück.

Bei der Raw-Air-Tour geht es bereits am Donnerstag der mit dem nächste Wettkampf weiter. Abgeschlossen wird die Serie von Freitag bis Sonntag auf der Flugschanze von Vikersund. Insgesamt stehen innerhalb von zehn Tage insgesamt 15 Wertungssprünge auf dem Programm. Der Sieger erhält eine Prämie von 60.000 Euro.

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