Wintersport

Kombination: Fabian Rießle feiert ersten Saisonsieg - Eric Frenzel mit Fieber im Bett

SID
Fabian Rießle kann nach starkem Schlussspurt über seinen ersten Saisonsieg jubeln
© getty

Kombinierer Fabian Rießle hat beim Weltcup in Ramsau/Österreich seinen ersten Saisonsieg gefeiert. Der Olympia-Dritte von Sotschi setzte sich im letzten Rennen des Jahres denkbar knapp gegen den Italiener Alessandro Pittin durch. Dritter wurde Eero Hirvonen aus Finnland.

"Heute war viel Schmerz dabei, aber wir hatten richtig gute Bretter unter den Füßen", sagt Rießle nach dem sechsten Sieg seiner Karriere im ZDF. Schon am Samstag hatte der 26-Jährige aus Breitnau mit Rang zwei hinter Olympiasieger Eric Frenzel überzeugt. Frenzel musste am Sonntag mit 39 Grad Fieber im Bett bleiben.

Damit hat die Mannschaft von Bundestrainer Hermann Weinbuch nun drei der sechs Einzelrennen des Olympiawinters gewonnen. "Fabian hat das perfekte Rennen gemacht. Erst ist er nach vorne gelaufen, hat sich dann etwas ausgeruht und am Ende zugeschlagen", sagte Weinbuch.

Rekordweltmeister Johannes Rydzek musste sich trotz einer Aufholjagd mit dem fünften Rang begnügen, schon am Samstag war der Allgäuer nicht über den 21. Rang hinausgekommen. Vinzenz Geiger (Oberstdorf) komplettierte als Siebter das erneut hervorragende deutsche Ergebnis.

Springen wurde unterbrochen

Rießle war als Neunter in die Loipe gegangen, Rydzek auf Rang 14. Weil das Springen nach 24 Athleten wegen schwieriger Windverhältnisse abgebrochen werden musste, wurden die Ergebnisse aus dem provisorischen Durchgang von Freitag für die Berechnung der Startreihenfolge verwendet. "Man hätte den Wettkampf in meinen Augen schon machen können", sagte Weinbuch. FIS-Renndirektor Lasse Ottesen betonte dagegen, die Sicherheit der Athleten gehe vor.

Am Samstag hatte Frenzel noch ohne gesundheitliche Probleme den 42. Weltcupsieg seiner Karriere gefeiert. In der "ewigen" Bestenliste rückte er damit weiter an der führenden Finnen Hannu Manninen (48 Erfolge) heran. Zweiter wurde Rießle vor Jan Schmid - es war der zweite deutsche Doppelsieg des Winters. Rydzek hatte sich dagegen nach einem verpatzten Sprung mit Rang 21 begnügen müssen.

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