Wintersport

Springer ohne Freund zum Weltcup nach Wisla

SID
Der Weltcup in Wisla kommt für Severin Freund noch zu früh

Severin Freund wird nach seinem vorzeitigen Abschied von der Vierschanzentournee beim Weltcup am Wochenende im polnischen Wisla noch nicht wieder dabei sein. Der 28-Jährige, der unter einer fiebrigen Erkältung litt, fehlt im sechsköpfigen Aufgebot von Bundestrainer Werner Schuster.

"Severin Freund hat seinen grippalen Infekt weitestgehend überwunden, und wir rechnen damit, dass er in den nächsten Tagen ins Training einsteigen kann", sagte Schuster, "wann Severin wieder ins Weltcup-Geschehen eingreifen kann, hängt vom Verlauf des Trainings ab."

Angeführt wird das halbe Dutzend von Markus Eisenbichler (Siegsdorf) und Stephan Leyhe (Willingen), die bei der Tournee als beste deutsche Springer am Ende die Plätze sieben und acht belegt hatten. Schuster über den Leistungsstand: "Aktuell springen wir sehr stabil mit zwei bis drei Athleten unter die Top Ten. Wir wollen nun geduldig weiterarbeiten und die guten Sprünge im Wettkampf zeigen."

Eisenbichler freut sich auf die kommende Aufgabe: "Die Ruhetage nach der Tournee haben mir sehr gut getan. Jetzt sind die Akkus wieder gefüllt, und ich freue mich sehr auf ein sicherlich richtig volles Stadion in Wisla. Mein Ziel ist es, wieder richtig gute Sprünge zu zeigen."

Das Aufgebot der deutschen Skispringer für die beiden Weltcupspringen am Samstag und Sonntag (beide 16.00 Uhr, ARD und Eurosport) in Wisla: Markus Eisenbichler (Siegsdorf), Richard Freitag (Aue), Karl Geiger (Oberstdorf), Stephan Leyhe (Willingen), Andreas Wank (Hinterzarten), Andreas Wellinger (Ruhpolding)

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