Wintersport

Eggert und Benecken gewinnen in Sigulda

SID
Toni Eggert und Sascha Benecken präsentieren sich in starker Form

Die Doppelsitzer Toni Eggert und Sascha Benecken arbeiten im vorolympischen Winter weiter an der Wachablösung im deutschen Rodelsport. Die Vizeweltmeister aus Thüringen gewannen am Samstag auch die WM-Generalprobe im lettischen Sigulda und bauten ihre Führung im Gesamtklassement aus. Die Olympiasieger und Weltmeister Tobias Wendl/Tobias Arlt erlebten dagegen einen völlig enttäuschenden Tag und mussten sich mit dem zehnten Rang begnügen..

Mit zwei Bahnrekorden, einem Startrekord und letztlich mehr als dreieinhalb Zehntelsekunden Vorsprung holten Eggert/Benecken zwei Wochen vor der WM im österreichischen Igls ihren sechsten Saisonsieg. "Wir haben unseren Job sehr gut gemacht, wir können sehr glücklich sein", sagte Benecken in der ARD. In Igls soll nun nach drei Vize-Titeln endlich der erste WM-Sieg folgen. "Das wollen wir irgendwann schaffen, wir werden da mit Vollgas angreifen", sagte Eggert: "Aber wir müssen uns nicht sinnlos unter Druck setzen."

Oskars Gudramovics/Peteris Kalnins aus Lettland belegten den zweiten Platz, die Italiener Ludwig Rieder/Patrick Rastner komplettierten das Weltcup-Podest. In der Gesamtwertung liegen Eggert/Benecken nun bei 755 Punkten, Wendl/Arlt folgen mit 603 Zählern fast schon abgeschlagen auf dem zweiten Platz. Angesichts von nur noch vier Weltcup-Entscheidungen scheint der Gesamtsieg schon nach Thüringen vergeben. Die Winterberger Robin Geueke/David Gamm traten nach einem Sturz im ersten Lauf nicht mehr zum zweiten Durchgang an.

Nach einem schwachen ersten Lauf rutschten Wendl und Arlt im zweiten Durchgang weiter ab. Auf den ersten Metern riss eine Startschlaufe, die Bayern verloren viel Zeit. "Freud und Leid liegen eben eng beieinander, uns verfolgt in dieser Saison ein wenig das Pech. Wir hoffen, dass es bei der WM besser läuft", sagte Arlt und hakte den Weltcup fast schon ab: "Wir haben gesagt, dass wir den Weltcup vor allem zum Testen nehmen. Dass die Entscheidung so schnell gegen uns fällt, hätten wir aber nicht gedacht."

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