Biathlon: Simon Schempp will bei WM angreifen

Schempp will Fourcade bei der WM bezwingen

SID
Donnerstag, 12.01.2017 | 14:55 Uhr
Simon Schempp schlug Martin Fourcade im Massenstart von Oberhof
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Nach seinem spektakulären Massenstartsieg in Oberhof will Biathlet Simon Schempp seinen französischen Dauerrivalen Martin Fourcade auch bei der WM in Hochfilzen (9. bis 19. Februar) endlich bezwingen.

"Ich hoffe, dass ich in der Lage bin, ihn da zu schlagen. Man braucht dafür aber einfach einen perfekten Tag", sagte Schempp am Rande des Weltcups in Ruhpolding.

Der Franzose Fourcade, Doppel-Olympiasieger und zehnmaliger Weltmeister, ist bei den Skijägern auch in diesem Winter das Maß der Dinge und auf dem Weg zu seinem sechsten Gesamtweltcupsieg.

"Er ist die Nummer eins, der Stärkste im Feld der Männer", sagte Schempp. Ziel des 28-Jährigen aus Uhingen ist es aber nicht nur, vor Fourcade zu landen. "Es gibt noch viele andere Weltklasse-Athleten, das wird leider oft vergessen", sagte der frühere Staffel-Weltmeister.

Langsam, aber sicher ist der Schwabe von den ständigen Fragen zu Fourcade auch genervt, ihm missfällt offenbar der mangelnde Respekt vor der restlichen Konkurrenz.

Sieg im Massenstart gibt Selbstvertrauen

"Niemand geht nur mit dem Ziel an den Start, vor Martin zu landen", sagte Schempp. Vielmehr gehe es einfach darum, zu gewinnen. Die nächste Chance dazu hat der elfmalige Weltcupsieger Schempp am Freitag (14.45 Uhr im LIVETICKER) im Sprint in Ruhpolding.

Sein Erfolg von Oberhof, bei dem er im Zielsprint 0,36 Sekunden vor Fourcade gelandet war, gibt ihm dabei viel Selbstvertrauen. "Solche Siege sind immer gut", sagte Schempp, der am Mittwoch mit der deutschen Staffel auf Rang drei gelaufen war: "Ich bin zufrieden mit meiner Form, sie wird jede Woche besser. Ich freue mich wirklich schon sehr auf Hochfilzen."

Schempp liegt nach elf von 26 Rennen im Gesamtweltcup aktuell auf dem dritten Rang. Der Rückstand auf Fourcade beträgt allerdings schon 140 Punkte. Bei der WM in Österreich will Schempp in vier Wochen die erste große Einzelmedaille seiner Karriere gewinnen.

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