Viktoria Rebensburg verpasst Saison-Auftakt

Sechs Wochen Pause für Rebensburg

SID
Sonntag, 02.10.2016 | 10:10 Uhr
Bei Viktoria Rebensburg ist keine OP nötig
Advertisement
Toray Pan Pacific Open Women Single
WTA TOKIO: TAG 3
Toray Pan Pacific Open Women Single
WTA TOKIO: TAG 4
GRC Bank Guangzhou International Women's Open Women Single
WTA Guangzhou: Viertelfinale
Toray Pan Pacific Open Women Single
WTA Tokio: Viertelfinale
GRC Bank Guangzhou International Women's Open Women Single
WTA Guangzhou: Halbfinale
Supercopa
Valencia -
Malaga
Premiership
Gloucester -
Worcester
Supercopa
Gran Canaria -
Real Madrid
World Championship Boxing
Gilberto Ramirez vs Jesse Hart
Toray Pan Pacific Open Women Single
WTA Tokio: Halbfinale
GRC Bank Guangzhou International Women's Open Women Single
WTA Guangzhou: Finale
Toray Pan Pacific Open Women Single
WTA Tokio: Finale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan -
Tag 1
Premiership
Exeter -
Wasps
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 2
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 3
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 4
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Viertelfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Viertelfinals
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Halbfinals
Pro14
Leinster -
Edinburgh
Premiership
Worcester -
Saracens
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Finale
Premiership
Wasps -
Bath Rugby

Der Sturz war wenig spektakulär, die Folgen groß: Viktoria Rebensburg hat beim Riesenslalom-Training im Pitztal einen unverschobenen Schienbeinkopfbruch im rechten Knie erlitten und muss wohl sechs Wochen pausieren.

"Das ist natürlich ein ungünstiger Zeitpunkt, so wenige Wochen vor dem Saisonbeginn", sagte Rebensburg vor dem Weltcup-Auftakt am 22. Oktober im österreichischen Sölden geknickt.

Der Blick der 26 Jahre alten Ski-Rennläuferin aus Kreuth am Tegernsee richtete sich aber schnell wieder nach vorne: "So richtig startet der Weltcup erst in acht Wochen in Übersee. Bis dahin bin ich wieder dabei." Spätestens beim Saisonhöhepunkt, der alpinen Ski-WM, im Februar in St. Moritz will die Olympiasiegerin von 2010 dann wieder in Bestform sein.

Rebensburg hatte am Wochenende beim Training eingefädelt, war nach dem Sturz aber trotz Schmerzen im Knie sogar noch selbst ins Tal abgefahren. Erst bei einer eingehenden Untersuchung in München gab es die bittere Diagnose. Immerhin sind die Bänder nicht in Mitleidenschaft gezogen worden. Ein operativer Eingriff sei deshalb "nicht nötig, wir therapieren konservativ mittels Ruhigstellung", sagte DSV-Mannschaftsarzt Manuel Köhne.

Comeback in Killington?

Rebensburg werde "jetzt aus allen Bereichen unserer medizinischen Abteilung optimal unterstützt, damit sie vollständig gesund wird, um dann wieder ins Renngeschehen eingreifen zu können", sagte Damen-Bundestrainer Markus Anwander.

Für Rebensburg ist es ein Rückschlag. Sie sah sich besonders in ihrer Lieblingsdisziplin schon wieder in guter Form. Im vergangenen Winter hatte sie die kleine Kristallkugel im Riesenslalom trotz eines Sieges im letzten Rennen nur knapp verpasst.

Zwei magere Punkte fehlten am Schluss auf die Österreicherin Eva-Maria Brem, um zum dritten Mal nach 2011 und 2012 vorne zu liegen. Im Gesamtweltcup belegte Rebensburg hinter Lara Gut (Schweiz) und Lindsey Vonn (USA) Rang drei.

In diesem Winter wollte Rebensburg angreifen - und dies gleich von Beginn an, nachdem sie vergangenes Jahr den Saisonstart verpatzt hatte. Nun muss sie sich aber erst einmal in Geduld üben - wohl bis zum Riesenslalom in Killington/USA am 26. November.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung