Samstag, 27.02.2016

Skeleton-Weltcup in Königssee

Deutsche Männer verpassen Podest

Der WM-Vierte Axel Jungk hat beim Saisonfinale am Königssee das Podest verpasst. Der 24-Jährige belegte beim letzten Weltcup den vierten Rang, in acht Rennen dieses Winters fuhr Jungk damit zweimal auf das Treppchen und wurde Vierter im Gesamtweltcup.

Axel Jungk wurde vierter des Gesamtweltcups
© getty
Axel Jungk wurde vierter des Gesamtweltcups

Weltmeister Martins Dukurs (Lettland) feierte seinen siebten Saisonsieg und machte damit auch den siebten Triumph in Serie im Gesamtweltcup perfekt. Sein Bruder Tomass wurde Dritter hinter dem Südkoreaner Yun Sungbin.

Gefühlt war das in den vergangenen beiden Jahren zum zehnten Mal der vierte Platz, das ist schon ziemlich nervig", sagte Jungk: "Aber es liegt ja in meiner eigenen Hand. Ich lag im ersten Lauf komplett schief auf dem Schlitten, das war schon öfter so, da muss ich unbedingt dran arbeiten. Trotzdem war diese Saison ein Schritt nach vorne."

Eine Woche nach der WM in Igls hatte Jungk noch theoretische Chancen gehabt, wie im Vorjahr den dritten Gesamtrang zu belegen. Dabei war der frühere Skispringer am Königssee aber auf Fehler der Konkurrenz angewiesen.

Kilian von Schleinitz (Königssee) fuhr auf seiner Hausbahn auf den sechsten Platz, Michael Zachrau (Oberhof) wurde Neunter.


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