Weltcup in Kitzbühel

Svindal erleidet Kreuzbandriss

SID
Samstag, 23.01.2016 | 18:49 Uhr
Aksel Lund Svindal wurde bereits am Tag des Stutzes operiert
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
AEGON International Women Single
MiLive
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
MiLive
The Boodles: Tag 2
National Rugby League
Do11:50
Eels -
Bulldogs
AEGON International Women Single
Do12:00
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
Do13:30
The Boodles: Tag 3
National Rugby League
Fr11:50
Broncos -
Storm
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
The Boodles: Tag 4
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
Boodles Challenge
Sa14:00
The Boodles: Tag 5
National Rugby League
So08:00
Rabbitohs -
Panthers
Shanghai Darts Masters
Do13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 1
National Rugby League
Fr11:50
Roosters -
Rabbitohs
Shanghai Darts Masters
Fr13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 2
National Rugby League
Sa09:30
Panthers -
Sea Eagles
National Rugby League
Sa11:30
Storm -
Eels

Für den norwegischen Ski-Olympiasieger und -Weltmeister Aksel Lund Svindal ist die alpine Weltcup-Saison vorzeitig beendet. Er erlitt bei der Abfahrt in Kitzbühel einen Kreuzbandriss.

Der 33 Jahre alte überragende Läufer des Winters erlitt bei seinem spektakulären Sturz am Samstag bei der Abfahrt auf der "Streif in Kitzbühel" einen Kreuzbandriss und einen Meniskusriss im rechten Knie. Svindal, der sich vor der vergangenen Saison bereits einen Riss der linken Achillessehne zugezogen hatte, wurde noch am Samstag in der Privatklinik Hochrum bei Innsbruck operiert. Nach Angaben eines Verbandssprechers wird er ein Jahr ausfallen. Seine Teilnahme an der WM 2017 in St. Moritz/Schweiz wäre damit ernsthaft gefährdet.

"Es ist immer ein großes Risiko, wenn man Abfahrt fährt. Ich bin dankbar dafür, dass es in dieser Saison so gut gelaufen ist, das ist keine Selbstverständlichkeit in einem solch anspruchsvollen Sport", wurde Svindal in einer Pressemitteilung des norwegischen Verbandes zitiert.

Kurze Zeit später postete Svindal bereits ein Bild aus dem Krankenbett auf seiner Facebook-Seite und schrieb dazu: "Das ist sicher kein Foto und kein Update, das ich nach Kitzbühel posten wollte. Ich habe mein Knie ein bisschen kaputt gemacht und werde gleich operiert. Es ist irgendwie scheiße mitten im Winter, aber so ist das Leben."

Der norwegische Athletiktrainer und Teamsprecher Lars Mæland sagte der norwegischen Zeitung Dagbladet: "Ich bin abslout sicher: Wenn es jemanden gibt, der stärker zurückkommt, dann ist es Aksel. Er ist ein 110-prozentiger Athlet, stark im Kopf und kennt seinen Körper gut, ist erfahren. Er ist guten Mutes, blickt positiv in die Zukunft und setzt sich schon neue Ziele. Das war einfach Pech, da kann man jetzt nichts mehr machen."

Svindal siegte im Super-G

Svindal wurde am Samstag von Christian Fink operiert, der ihm bereits mit der Operation der Achillessehne im Oktober 2014 die Karriere gerettet hatte. "Unser Fokus richtet sich jetzt darauf, dass Aksel die bestmögliche Behandlung bekommt und alle Unterstützung, die er benötigt", sagte Norwegens Alpinchef Claus Ryste.

Svindal hatte am Freitag den Super-G in Kitzbühel gewonnen und damit auch seinen siebten Sieg im neunten Speed-Rennen der Saison gefeiert. Wie zuvor die Österreicher Georg Streitberger und Hannes Reichelt war er am Samstag nach der Hausbergkante gestürzt. Am Donnerstag war dort auch der Österreicher Florian Scheibar zu Fall gekommen.

Wie Svindal erlitten auch Streitberger sowie Scheiber einen Kreuzbandriss im rechten Knie, Reichelt zog sich eine Knochenstauchung im linken zu. Der norwegische Cheftrainer Christian Mitter bezeichnete die Strecke und diese fragliche Stelle als "fahrbar", auch Markus Waldner, Chef-Renndirektor des Ski-Weltverbandes FIS, betonte, dass die Piste "gut" gewesen sei.

Waldner ergänzte, Grund für die Stürze sei vor allem die schlechte Bodensicht gewesen, dies habe schließlich auch zum Abbruch des Rennens nach 30 Startern geführt. Hannes Trinkl, Weltmeister von 2001 und als Assistent von Waldner mitverantwortlich, sagte, er habe "keine Verantwortung mehr für die jungen Läufer" ab Nummer 30 übernehmen können.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung