Wintersport

Ohne Freund in die Sommer-Saison

SID
Severin Freund gewann letzte Saison den Gesamtweltcup
© getty

Noch ohne Weltmeister Severin Freund, aber mit den Team-Olympiasiegern Andreas Wellinger, Marinus Kraus und Andreas Wank starten die deutschen Skispringer am Freitag in die traditionelle Sommer-Saison.

Obwohl Schnee und Eis noch weit entfernt sind, gelten die Mattenspringen mit dem Auftakt im polnischen Wisla (20.15/live bei Eurosport) erneut als wichtige Standortbestimmung für das erfolgverwöhnte DSV-Team.

"Wintersportler werden im Sommer gemacht", sagt Bundestrainer Werner Schuster, für den die Grand-Prix-Serie mit acht Stationen in zwei Monaten mehr ist als nur ein Testlauf. Nicht ohne Grund schickt Schuster nahezu seine Bestbesetzung an den Start. Einzig Freund, der im vergangenen Winter neben WM-Gold auch den Gesamtweltcup gewann, wird erst eine Woche später beim Heimspiel in Hinterzarten einsteigen.

"Schanze frei - ich bin dabei! Rock'n'Roll!", schrieb Richard Freitag vor dem Teamwettbewerb am Freitag auf seiner Facebook-Seite. Komplettiert wird die deutsche Mannschaft durch Markus Eisenbichler und Stephan Leyhe. Am Start sind zudem Topstars wie Peter Prevc (Slowenien), Freunds ärgster Rivale des vergangenen Winters, und Vierschanzentournee-Gewinner Stefan Kraft (Österreich).

Der Sommer-Grand-Prix wird seit 1994 ausgetragen, für die einzigen deutschen Gesamtsiege sorgten bislang Sven Hannawald (1999), Andreas Wank (2012) und Andreas Wellinger (2013). Titelverteidiger ist der Slowene Jernej Damjan. Weitere Stationen nach Wisla und Hinterzarten sind Courchevel/Frankreich (14.8), Einsiedeln/Schweiz (15.8.), Hakuba/Japan (29./30.8.), Tschaikowski/Russland (5./6.9.), Almaty/Kasachstan (12./13.9. und Hinzenbach/Österreich (27.9.).

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