Erfolg im IBU-Cup

Gössner: Zweiter Sieg in Folge

SID
Freitag, 16.01.2015 | 14:33 Uhr
Miriam Gössner gewann den IBU-Sprint in Ridnaun
© getty
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Miriam Gössner hat im zweitklassigen IBU-Cup den zweiten Sieg in Folge gefeiert und macht auf ihrem Weg zurück in den Biathlon-Weltcup große Fortschritte.

Die 24-Jährige aus Garmisch leistete sich im Sprint im italienischen Ridnaun nur einen Fehler und setzte sich nach 7,5 km souverän vor den Russinnen Jekaterina Jurlowa (1 Fehler/13,3 Sekunden Rückstand) und Olga Jakuschowa (0/27,1) durch.

Es ist erfreulich, dass sie zwei Sprints in Folge gewonnen hat. Das zeigt auch, dass unsere Herangehensweise richtig war. Es scheint so, als hätte sie sich kurzfristig stabilsiert", sagte Frauen-Bundestrainer Gerald Hönig: "Wir sind sehr froh, dass die Miri jetzt wieder Erfolgserlebnissen hat, die ihr Selbstbewusstsein stärken."

Bereits in der Vorwoche hatte die zweimalige Staffel-Weltmeisterin in Polen im Sprint triumphiert. Mit dem zweiten Erfolg hat Gössner nun gute Chancen, womöglich schon in der kommenden Woche in Antholz/Italien in das deutsche Weltcupteam zurückzukehren und doch noch das Ticket für die WM im finnischen Kontiolahti (5. bis 15. März) zu lösen. Bislang war ein 51. Platz das beste Weltcupresultat der Bayerin in diesem Winter.

Drittbeste Laufzeit

"Juhuuu, nur ein Fehler im Sprint. Buddy freut sich genauso sehr wie ich", schrieb Gössner bei "Facbeook" unter ein Bild ihres Hundes.

Gössner, die im Sprint von Ridnaun die drittbeste Laufzeit des Feldes ablieferte, geht nun auch am Samstag (13.00 Uhr) als Favoritin in das Verfolgungsrennen und könnte ihre Erfolgsserie in Italien weiter ausbauen. Am Sonntag ist in Ridnaun zum Abschluss die Mixedstaffel angesetzt.

Die dreimalige Weltcupsiegerin Gössner wurde Anfang Januar vor den beiden Heim-Weltcups in Oberhof und Ruhpolding aus der ersten Mannschaft genommen, damit sie fernab der Öffentlichkeit an ihrer Form arbeiten kann. Sie hatte sich im Frühjahr 2013 bei einem schweren Fahrradunfall mehrere Rückenwirbel gebrochen und musste anschließend auf Olympia in Sotschi verzichten.

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