Weltcup-Abfahrt in Santa Caterina

Ferstl glänzt als Siebter

SID
Sonntag, 28.12.2014 | 13:17 Uhr
Josef Ferstl erreichte bei der Weltcup-Abfahrt in Santa Caterina den siebten Platz
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
National Rugby League
Fr11:50
Tigers -
Titans
AEGON Classic Women Single
Fr12:30
WTA Birmingham: Viertelfinals
Mallorca Open Women Single
Fr12:30
WTA Mallorca: Viertelfinals
National Rugby League
Sa11:30
Roosters -
Storm
AEGON Classic Women Single
Sa12:30
WTA Birmingham: Halbfinals
Mallorca Open Women Single
Sa15:00
WTA Mallorca: Halbfinals
Rugby Union Internationals
Sa21:15
Argentinien -
Georgien
AEGON International Women Single
So12:00
WTA Eastbourne: Tag 1
AEGON Classic Women Single
So14:30
WTA Birmingham: Finale
Mallorca Open Women Single
So17:00
WTA Mallorca: Finale
AEGON International Women Single
Mo12:00
WTA Eastbourne: Tag 2
AEGON International Women Single
Di12:00
WTA Eastbourne: Tag 3
Boodles Challenge
Di13:30
The Boodles -
Tag 1
AEGON International Women Single
Mi12:00
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
Mi13:30
The Boodles -
Tag 2
National Rugby League
Do11:50
Eels -
Bulldogs
AEGON International Women Single
Do12:00
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
Do13:30
The Boodles -
Viertelfinals
National Rugby League
Fr11:50
Broncos -
Storm
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
The Boodles -
Halbfinals
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
FIBA U19 World Cup
Sa15:15
Argentinien -
Frankreich
FIBA U19 World Cup
Sa17:30
Iran -
USA
FIBA U19 World Cup
Sa17:45
Deutschland -
Litauen
National Rugby League
So08:00
Rabbitohs -
Panthers
FIBA U19 World Cup
So15:30
Frankreich -
Neuseeland
FIBA U19 World Cup
So16:00
Spanien -
Kanada
FIBA U19 World Cup
So17:45
Puerto Rico -
Deutschland
FIBA U19 World Cup
Di13:45
Spanien -
Mali
FIBA U19 World Cup
Di16:00
Italien -
USA
Shanghai Darts Masters
Do13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 1

Josef Ferstl sah glücklich aus. Er lächelte, zwischendurch lachte er, es gab Küsschen von mehr oder weniger wildfremden Menschen. Ein siebter Rang für einen deutschen Ski-Rennläufer in einem Abfahrts-Rennen kommt ja auch nicht alle Tage vor. Ferstl blieb dennoch eher zurückhaltend.

"Dass mir das so gelungen ist, das ist schon echt gut", sagte er über das beste Resultat seiner Karriere und zudem das beste für einen deutschen Abfahrer seit zwei Jahren. Er freute sich dann doch eher still.

Dabei gelang dem Sohn des zweimaligen Kitzbühel-Siegers Sepp Ferstl am Sonntag im italienischen Santa Caterina eine Fahrt, die aus deutscher Sicht Seltenheitswert hat.

Seit dem überraschenden Sieg von Max Rauffer in Gröden am 18. Dezember 2004 hatten in der alpinen Königsdisziplin 94 Weltcup-Rennen stattgefunden - und nur in sechs gab es für DSV-Läufer eine Platzierung unter den ersten Zehn, zuletzt im Dezember 2012, als der Oberstdorfer Tobias Stechert Rang fünf im kanadischen Lake Louise belegte.

Ferstls siebter Platz im RE-LIVE

Premierensieg für Ganong

Beim überraschenden ersten Weltcup-Sieg von Travis Ganong aus den USA, der vor Olympiasieger Matthias Mayer aus Österreich (0,09 Sekunden zurück) und Dominik Paris aus Italien (0,21) gewann, fuhr Ferstl nun zum zweiten Mal nach einem neunten Rang im Februar 2013 in Garmisch-Partenkirchen mitten hinein in die absolute Weltelite.

Ein Resultat, das sich ein wenig abgezeichnet hatte: Im einzigen Trainingslauf am Freitag war Ferstl überraschend der Schnellste gewesen - auch wenn er dabei ein Tor ausgelassen hatte.

"Das ist schon eine Erleichterung nach dem Training", sagte er nun über seinen siebten Rang (0,82 Sekunden Rückstand auf Ganong). In den vergangenen Rennen war es ihm und seinen Mannschaftskollegen nicht gelungen, gute Trainingsleistungen umzusetzen, auch deshalb, "weil die anderen im Rennen noch eine Schippe drauflegen können".

Diesmal, auf der äußerst welligen, kurvenreichen Piste "Deborah Compagnoni", traf Ferstl die Ideallinie auch im Rennen wesentlich besser als viele Favoriten.

"Beste Trainer der Welt"

Das Training am Freitag habe ihm Auftrieb gegeben, betonte Ferstl. "Ja hallo, wir sind am Herantasten an die Weltspitze, da gibt dir so eine Fahrt schon enormes Selbstvertrauen", sagte er. Mit dieser Sicherheit, das Richtige zu tun, hat er sich nach zuvor einem 14. Rang in Lake Louise als erster deutscher Abfahrer das WM-Ticket gesichert.

Das soll auch gebührend gefeiert werden, versicherte Ferstl: "Aber erst am Montag." Da hat er eh Geburtstag. Er wird 26 Jahre alt.

Am Montag ergeben sich womöglich auch Gespräche mit Vater Sepp, der 1978 und 1979 auf der legendären Streif in Kitzbühel gewann. Mit ihm tauscht sich der Junior, "Peppi" genannt, regelmäßig aus, "er hat das ja selbst alles durchgemacht", sagt der Sohn.

Zunächst aber war ein Lob fällig für Cheftrainer Mathias Berthold, der seit Saisonbeginn die deutschen Männer führt: "Er ist der beste Trainer der Welt."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung