Sprint in Davos

Herrmann verpasst Finale

SID
Sonntag, 14.12.2014 | 16:24 Uhr
Denise Herrmann hat das Finale knapp verpasst
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
AEGON International Women Single
MoLive
WTA Eastbourne: Tag 2
AEGON International Women Single
Di12:00
WTA Eastbourne: Tag 3
Boodles Challenge
Di13:30
ATP The Boodles: Tag 1
AEGON International Women Single
Mi12:00
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
Mi13:30
ATP The Boodles: Tag 2
National Rugby League
Do11:50
Eels -
Bulldogs
AEGON International Women Single
Do12:00
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
Do13:30
ATP The Boodles: Viertelfinals
National Rugby League
Fr11:50
Broncos -
Storm
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
ATP The Boodles: Halbfinals
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
FIBA U19 World Cup
Sa15:15
Argentinien -
Frankreich
FIBA U19 World Cup
Sa17:30
Iran -
USA
FIBA U19 World Cup
Sa17:45
Deutschland -
Litauen
National Rugby League
So08:00
Rabbitohs -
Panthers
FIBA U19 World Cup
So15:30
Frankreich -
Neuseeland
FIBA U19 World Cup
So16:00
Spanien -
Kanada
FIBA U19 World Cup
So17:45
Puerto Rico -
Deutschland
FIBA U19 World Cup
Di13:45
Spanien -
Mali
FIBA U19 World Cup
Di16:00
Italien -
USA
Shanghai Darts Masters
Do13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 1
National Rugby League
Fr11:50
Roosters -
Rabbitohs
Shanghai Darts Masters
Fr13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 2
National Rugby League
Sa09:30
Panthers -
Sea Eagles
National Rugby League
Sa11:30
Storm -
Eels

Die Sprint-Asse Denise Herrmann und Hanna Kolb haben die formschwachen deutschen Skilangläufer bei den Weltcup-Rennen in Davos einmal mehr vor einer totalen Pleite bewahrt. Die Olympia-Achte Herrmann und Aufsteigerin Kolb scheiterten in der Schweiz denkbar knapp am Final-Einzug, konnten aber als einzige Athleten des DSV-Teams mit der Weltspitze mithalten.

Das vorletzte Weltcup-Wochenende in diesem Jahr war einmal mehr von der totalen Dominanz der Norweger geprägt, die sämtliche Rennen gewannen.

Herrmann lief in ihrem Halbfinale auf Platz drei, der 25-Jährigen fehlten letztlich nur 41 Hundertstel, um über die Lucky-Loser-Regel den Endlauf der besten Sechs zu erreichen. Zuletzt hatte Herrmann in Lillehammer das Finale erreicht und war Sechste geworden.

Kolb bucht WM-Ticket

Die 23 Jahre alte Kolb scheiterte als Vierte in Herrmanns Vorschlussrunden-Lauf ebenfalls, buchte aber mit ihrer zweiten Halbfinal-Teilnahme in dieser Saison als dritte deutschen Läuferin nach Herrmann und Stefanie Böhler das Ticket für die WM in Falun (18. Februar bis 1. März).

Die überlegenen Norwegerinnen feierten im Sprint von Davos einen Fünffach-Erfolg mit Ingvild Flugstad Östberg an der Spitze. Die zwölfmalige Weltmeisterin Marit Björgen baute mit Platz vier ihre Führung im Gesamtweltcup aus. Die Läuferinnen des Team Norge haben sämtliche sieben Rennen der Saison für sich entschieden und dabei 18 von 21 Podestplätzen belegt. Im Männersprint gab es in Davos einen norwegischen Dreifachsieg mit Finn Haagen Krogh an der Spitze. Bereits am Samstag hatten Therese Johaug und Martin Johnsrud Sundby die Distanzrennen für sich entschieden

Im Klassik-Rennen über 10 km hatten die deutschen Frauen am Samstag keine Rolle gespielt, Böhler kam als beste auf Platz 17. Nicole Fessel belegte als zweitbeste Deutsche Platz 19 und muss damit weiter um die WM-Qualifikation kämpfen. Herrmann kam lediglich auf Platz 41 unter nur 60 Starterinnen.

Düstere Zeiten bei den Männern

Übel sieht es bei den deutschen Männern aus. Josef Wenzl, im Sprint im Vorjahr eine Bank und zeitweise Führender im Disziplin-Weltcup, überstand am Sonntag im dritten Saison-Wettbewerb als 30. erstmals die Qualifikation, scheiterte aber ebenso als Letzter seines Viertelfinals wie Sebastian Eisenlauer.

Im Distanzbereich sind derzeit einzelne Weltcup-Pünktchen wie in Davos über 15 km durch Hannes Dotzler (28.) und Thomas Bing (30.) das höchste der Gefühle. Einer Platzierung unter den ersten 15, womit die DSV-WM-Norm zumindest zur Hälfte erfüllt wäre, kam aber in dieser Saison noch keiner Nahe.

Immerhin bietet sich Bundestrainer Frank Ullrich in den kommenden Tagen die unerwartete Gelegenheit, an den größten Baustellen ein wenig zu feilen. Weil das französische La Clusaz wegen Schneemangels als Ausrichter der Weltcup-Rennen am kommenden Wochenende ausfiel, wird erneut in Davos gelaufen, bis dahin werden die deutschen Sorgenkinder vor Ort intensiv trainieren können.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung