Pechstein gewinnt Weltcup

SID
Freitag, 21.11.2014 | 09:08 Uhr
Claudia Pechstein überraschte mit dem Weltcup-Sieg in Seoul
© getty
Advertisement
BSL
BSL: All-Star-Game 2018
NHL
Flyers @ Capitals
Liga ACB
Andorra -
Barcelona
Liga ACB
Valencia -
Fuenlabrada
NBA
Knicks @ Lakers
NHL
Golden Knights @ Hurricanes
NCAA Division I
North Carolina @ Virginia Tech
NBA
Timberwolves @ Clippers
Basketball Champions League
Elan Chalon -
Ludwigsburg
Basketball Champions League
Estudiantes -
Bayreuth
NBA
Cavaliers @ Spurs
Basketball Champions League
Oldenburg -
Monaco
Basketball Champions League
Nanterre -
Bonn
NBA
Rockets @ Mavericks
NCAA Division I
Michigan @ Purdue
NHL
Capitals @ Panthers
NBA
Wizards @ Thunder
World Rugby Sevens Series
Sydney: Tag 1
Unibet Masters
The Masters: Tag 1
NBA
76ers @ Spurs
World Rugby Sevens Series
Sydney: Tag 2
Unibet Masters
The Masters: Tag 2
NCAA Division I
Texas A&M @ Kansas
NBA
Thunder @ Pistons
NCAA Division I
Kentucky @ West Virginia
Liga ACB
Real Madrid -
Bilbao
Unibet Masters
The Masters: Tag 3 -
Session 1
BSL
Banvit -
Fenerbahce
Liga ACB
Estudiantes -
Saski Baskonia
Unibet Masters
The Masters: Tag 3 -
Session 2
NBA
Bucks @ Bulls
NCAA Division I
Kansas @ Kansas State
NBA
Celtics @ Nuggets
St. Petersburg Ladies Trophy Women Single
WTA St. Petersburg: Tag 2
Basketball Champions League
Juventus -
Oldenburg
Basketball Champions League
Besiktas -
Bonn
NBA
Nuggets @ Spurs
St. Petersburg Ladies Trophy Women Single
WTA St. Petersburg: Tag 3
Basketball Champions League
Gaziantep -
Ludwigsburg
Basketball Champions League
Bayreuth -
Venedig
NBA
Knicks @ Celtics
Taiwan Open Women Single
WTA Taiwan: Tag 4
St. Petersburg Ladies Trophy Women Single
WTA St. Petersburg: Tag 4
Premier League Darts
Premier League Darts 1 -
Dublin
NBA
Rockets @ Spurs
Davis Cup Men National_team
Australien -
Deutschland: Tag 1
Taiwan Open Women Single
WTA Taiwan: Viertelfinale
St. Petersburg Ladies Trophy Women Single
WTA St. Petersburg: Viertelfinale
NBA
Lakers @ Nets
Davis Cup Men National_team
Australien -
Deutschland: Tag 2
Taiwan Open Women Single
WTA Taiwan: Halbfinale
St. Petersburg Ladies Trophy Women Single
WTA St. Petersburg -
Halbfinale
Six Nations
Wales -
Schottland
Six Nations
Frankreich -
Irland
NBA
Bulls @ Clippers

Der Gala auf dem Eis ließ Claudia Pechstein ein Freudentänzchen auf dem Podium folgen. Mit der Goldmedaille um den Hals und Blumen in der linken Hand schwang die 42-Jährige nach ihrem Coup in Seoul spontan die Hüfte und kostete ihren 32. Weltcup-Sieg in vollen Zügen aus.

Beim überraschenden Erfolg im 5000-m-Rennen hatte die Ausnahmeathletin die Konkurrenz demontiert und ein verblüffendes Zeichen ihrer Stärke gesetzt. Sie selbst erinnerte der Triumph an die größten Erfolge ihrer Karriere.

"Es fühlt sich einfach wunderbar an, wieder ganz oben stehen zu können. Dieser Tag ist für mich eine große Motivation, meinen Weg bis zu den Spielen 2018 in Pyeongchang weiter zu gehen", sagte Pechstein: "Vom Gefühl her war das heute wie bei meinem Olympiasieg 2002 in Salt Lake City und dem Weltcupsieg 2008 in Moskau. Ich habe von der ersten Runde an meinen Schritt gefunden und einen idealen Lauf abgeliefert."

Letzter Sieg vor sechs Jahren

Vor sechs Jahren hatte Pechstein zuletzt einen Weltcup über die 5000 m gewonnen, damals nach langer Durststrecke. In 7:07,77 Minuten war sie nun nicht nur deutlich schneller als die zweitplatzierte Olympiasiegerin Martina Sablikova (7:13,08) gewesen, auch den über zehn Jahre alten Bahnrekord der Kanadierin Clara Hughes (7:10,66) unterbot sie spielend.

Pechstein erhielt Lob und Anerkennung von allen Seiten. Ihre Kontrahentinnen fielen der fünfmaligen Olympiasiegerin reihenweise um den Hals und beglückwünschten sie, mit ihrer guten Freundin Sablikova schlug die Berlinerin auf dem Podest Faust auf Faust.

Pechstein war im zweitletzten Paar mit der Niederländerin Diane Valkenburg auf das Eis gegangen. Dabei setzte sich Deutschlands erfolgreichste Winter-Olympionikin schnell ab und lief bald ihr eigenes und einsames Rennen. "Ich habe mich nur auf mich und mein Rennen konzentriert. Mich hat überhaupt nicht interessiert, was meine direkte Gegnerin macht, denn sie war ja von Beginn an hinter mir", sagte Pechstein.

Spannendes Fernduell

Bereits im Ziel reckte sie den Daumen nach oben, jedoch musste Pechstein noch den abschließenden Lauf zwischen Sablikova und Jorien Voorhuis aus den Niederlanden abwarten. Im Fernduell kam aber selbst Sablikova nicht an Pechstein her

an und musste ihrer über 15 Jahre älteren Konkurrentin den Vortritt lassen. Dass am Freitag starke Läuferinnen wie die Olympia-Zweite Ireen Wüst (Niederlande) nicht am Start waren, schmälerte Pechsteins Glanzleistung nicht im Geringsten.

In der noch jungen Weltcup-Saison erreichte Pechstein bereits zum zweiten Mal das Podest. Beim Auftakt in Obihiro/Japan am vergangenen Wochenende hatte Pechstein an der Seite von Bente Kraus (Berlin) und Gabriele Hirschbichler (Inzell) den dritten Platz in der Teamverfolgung belegt. "Jetzt ist Zeit zum Genießen", sagte Pechstein, für die am Sonntag noch das Massenstartrennen auf dem Programm steht.

Goldener Auftritt

Pechsteins goldenen Auftritt am Freitag rundete Sprinterin Judith Hesse ab. Die Erfurterin landete über 500 m in 38,95 Sekunden auf dem dritten Rang und musste nur Nao Kodaira aus Japan (38,05) sowie Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa aus Südkorea (38,18) passieren lassen. "Die Reise nach Südkorea hat sich gelohnt. Ich bin zufrieden, das war ein guter Arbeitstag", sagte Hesse.

Über 500 m der Männer verpasste Nico Ihle eine Medaille erneut knapp. Der Chemnitzer, in Obihiro Fünfter, musste sich in 35,42 Sekunden mit dem vierten Platz begnügen. Tagesschnellster war der Russe Pawel Kulischnikow (34,94).

Nach dem guten Weltcup-Auftakt am vergangenen Wochenende mit zwei Podestplatzierungen bestätigten die deutschen Eisschnellläufer ihren Aufwärtstrend. "Das war ein schöner Tag. Wir haben zwei Medaillen, davon eine in Gold, die Wahnsinn ist. Ich bin glücklich", sagte DESG-Teamleiter Jasch.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung